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Nationalrat: Grundlage für Privathochschulen geschaffen

07.07.2020

Der Nationalrat hat kürzlich die gesetzliche Grundlage für einen neuen Hochschultyp geschaffen, die sogenannten Privathochschulen. Auch für das Studieren im Vereinten Königreich wurde Vorsorge getroffen. Ein weiterer Beschluss bringt die Möglichkeit, befristete Anstellungsverhältnisse an Hochschulen Corona-bedingt einmal verlängern zu können.

Die Privathochschulen treten neben die schon etablierten Privatuniversitäten, brauchen im Gegensatz zu diesen aber kein entsprechendes Doktoratsprogramm anzubieten, so die mit Stimmen von ÖVP, Grünen, SPÖ und NEOS angenommene Regelung. Notwendig ist ein Mindeststudienangebot von zwei dreijährigen Studien sowie zwei weiterführenden, zweijährigen Masterstudiengängen.

Änderungen gibt es auch an den Fachhochschulen. Unter anderem wird es künftig erlaubt sein, dass Unternehmen eine bestimmte Zahl an Studienplätzen an FH finanzieren, um ihren Mitarbeitern dort Plätze zu reservieren. Studenten erhalten das Recht auf einmalige Wiederholung eines Studienjahrs, bisher lag das im Ermessen der FH. An den Pädagogischen Hochschulen büßen wiederum die Hochschulräte, eine Art Aufsichtsgremien, Kompetenzen ein und bekommen Unvereinbarkeitsregeln.

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