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Rekordverdächtig: mehr als 25.000 Menschen bei der Langen Nacht der Forschung in der Steiermark

23.04.2016

Tausende Menschen nutzten in der vergangenen Nacht das Angebot der Langen Nacht der Forschung 2016, um die Gegenwart und Zukunft der Forschung in der Steiermark zu erleben.

Die Auswahl an faszinierenden Forschungen war groß: Man konnte einen Blick auf die Eismonde des Jupiters werfen, mit Licht Musik machen oder unserem Planeten beim Atmen zusehen. Es war möglich, einen Blick durch Datenbrillen auf unsere Zukunft zu werfen und den Frühlingsgefühlen auf die Spur zu kommen. Mehr als 25.000 Menschen besuchten die über 200 steirischen Erlebnisstationen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2016 am 22. April in Graz und Leoben.

Erleben, staunen und mitmachen waren die Erfolgsrezepte der beteiligten Standorte und tatsächlich ließen sich Jung und Alt von den faszinierenden Vorträgen, Workshops, Experimenten und Exponaten bis spät in die Nacht begeistert mitreißen.

Im heurigen Jahr öffneten 35 Standorte in Graz und Leoben ihre Pforten. Mit dabei waren unter anderem: die Karl-Franzens-Universität, die Technische Universität Graz, die Medizinische Universität, die Kunstuniversität, die Montanuniversität Leoben, die FH ­JOANNEUM - University of Applied Sciences, der CAMPUS 02 - Fachhochschule der Wirtschaft, die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft, das Ludwig Boltzmann Institut für Klinisch-Forensische Bildgebung, die ÖAW - Institut für Weltraumforschung, die Kirchliche Pädagogische Hochschule und die Pädagogische Hochschule Steiermark.

Doch nicht nur die Welt der Wissenschaft an den Universitäten, sondern auch jene Unternehmen, die hinter ihren sonst verschlossenen Türen neueste Technologien für den Weltmarkt entwickeln, zählten zu den Highlights der Veranstaltung. Dabei waren als Aussteller oder Sponsoren ams, Anton Paar, XAL, acib - Austrian Centre of Industrial Biotechnology, AT&S, AVL List, EUMICON, evolaris next level, Brauerei Göss, Holding Graz Linien, Magna, Materials Center Leoben, Siemens, voestalpine sowie das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin (ZWT). Die Unternehmen öffneten die Werkstore für die Öffentlichkeit bis 23 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher konnten erleben, dass Wissenschaft und Forschung wesentliche Faktoren für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Steiermark sind.

Wissenschaftslandesrat Mag. Christopher Drexler zeigte sich erfreut über den großen Besucherandrang: "Die Lange Nacht der Forschung eröffnete beeindruckende Einblicke in die Welt der Wissenschaft. Ganz besonders stolz sind wir in der Steiermark auf die einzigartige Vernetzung der einzelnen Universitäten untereinander sowie auf die Kooperationen zwischen den Forschungsinstitutionen und der Wirtschaft. Dieses Netzwerk zeigt sich nicht nur durch die beeindruckenden Technologien, die von der Steiermark aus die Welt erobern, sondern auch in einzigartigen Ausbildungs- und Forschungskooperationen zwischen den einzelnen Universitäten."

Das Land Steiermark war nicht nur Veranstalter der LNF16 in unserem Bundesland, sondern wurde mit der Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH und der FH Joanneum auch selbst zum Magneten für die Besucher. Ganz besonders fasziniert zeigten sich die Besucher bei JOANNEUM RESEARCH von den Möglichkeiten der Nanotechnologie, durch die etwa Minilabors zum Aufspüren von gefährlichen Krankenhauskeimen auf Folie gedruckt werden können. Eines der Highlights war das Laserharfen-Konzert des Künstlers Ralph Light, der auf Einladung der JOANNEUM RESEARCH vor dem Zentrum für Wissenstransfer in der Medizin (ZWT) in der Neuen Stiftingtalstraße mit Licht Musik machte. "Forschung ist unsere Geschäftsidee. Wir freuen uns, die komplexe Arbeit unserer Forscherinnen und Forscher bei der Langen Nacht der Forschung sichtbar machen zu können", so JOANNEUM-RESEARCH-Geschäftsführer Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pribyl.

Doch wie so oft, wenn es spannend ist, war für viele Besucher die Zeit zu kurz, um alle faszinierenden Themen in Ruhe zu vertiefen und zu erleben. Daher fixierte das Land Steiermark mit seinen Partnern bereits die Ausrichtung der nächsten Langen Nacht der Forschung - voraussichtlich im Frühjahr 2018.

Rückfragen:

Mag. Alexandra Reischl
Leitung Public Relations & Marketing
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Leonhardstraße 59, 8010 Graz, Austria
Public Relations & Marketing
tel.: +43 316 876-1170
fax: +43 316 8769-1170
mobile: +43 664 602 876 1170
e-mail: alexandra.reischl@joanneum.at
web: www.joanneum.at
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