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Schüler hatten während Schließungen wenig Direktkontakt zu Lehrern

25.06.2020

Viele Schüler hatten in der Zeit der Schulschließungen nur wenig direkten Kontakt zu ihren Lehrern. An den AHS, BHS und Neuen Mittelschulen (NMS) hielt ein Drittel der Klassenvorstände und die Hälfte der anderen Lehrer laut einer Umfrage unter Eltern in der Woche davor keinen Direktkontakt etwa mittels Telefon, Videoschulstunde oder Gruppenchat. An den Volksschulen waren es sogar rund 60 Prozent.

An der Umfrage des Dachverbands der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen sowie des Bundeselternverband für mittlere und höhere Schulen beteiligten sich rund 5.000 Eltern von Schülern an AHS, BHS und NMS sowie 6.000 Eltern von Volksschulkindern. Sie bezieht sich auf die Zeit der Schulschließungen zwischen Ende April und Mitte Mai.

Dementsprechend mussten die Eltern beim Lernen verstärkt helfen. Je nach Leistungsstand des Kindes stieg der durchschnittliche Wochenaufwand dafür an den Volksschulen von fünf bis sieben Stunden vor der Coronakrise auf zehn bis elf Stunden währenddessen. An den anderen Schulformen wuchs die Zeit, die Eltern für das gemeinsame Lernen aufwenden mussten, je nach Leistungsstand der Kinder von drei bis vier auf fünf bis sieben Stunden pro Woche an.

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