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Spezial-Ausgabe von TopEasy - Nachrichten leicht verständlich

25.03.2020

Dieser Nachrichten-Überblick in leicht verständlicher Sprache ist eine Spezial-Ausgabe. Die Meldungen befassen sich mit der Krise rund um die Corona-Virus-Pandemie, die derzeit unseren Alltag bestimmt. In dieser Ausgabe werden die wichtigsten Fragen zum Corona-Virus und seinen Folgen leicht verständlich und übersichtlich beantwortet.

Sprachstufe B1:

Wie sollen sich die Österreicher derzeit verhalten?

Die Regierung von Österreich will die Verbreitung vom Corona-Virus stoppen. Deshalb will die Regierung, dass die Menschen in Österreich am besten zuhause bleiben. Das nennt man Ausgangs-Beschränkung. Sie gilt noch bis zum 13. April. Es gib nur wenige Ausnahmen: Zum Beispiel wenn man Lebensmittel kaufen muss. Oder wenn man zur Bank oder in die Arbeit gehen muss. Spazieren gehen darf man nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man zusammen lebt.

Wichtig ist immer, dass man Abstand zu den anderen Menschen hält. Am besten sind mindestens 1 bis 2 Meter Abstand. Das ist so viel wie zwei oder drei Arm-Längen. Damit wird das Risiko kleiner, am Corona-Virus krank zu werden. Wenn es möglich ist, soll man auch seine Arbeit von zuhause machen. Wenn man zuhause arbeitet, nennt man das home office. Das ist ein englisches Wort und heißt Heim-Büro.

Viele Maßnahmen gegen den Corona-Virus werden vielleicht noch länger dauern als bis Ostern. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz gesagt. "Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt als dem Normalzustand", sagte Kurz.

Wieviele Österreicher sind am Corona-Virus erkrankt?

Auf der ganzen Welt macht der Corona-Virus Menschen krank. Auch in Österreich sind schon mehr als 5.200 Menschen von dem Virus krank geworden. 30 Menschen sind sogar daran gestorben. Bei den meisten Personen verläuft die Krankheit sehr schwach. Für ältere Menschen kann die Krankheit aber sehr gefährlich werden. Auch Menschen mit anderen Krankheiten sind gefährdet.

Auf der ganzen Welt sind bisher schon über 400.000 Menschen an dem Virus erkrankt. Das sind zwei Mal soviele Menschen wie in der Stadt Linz leben. Mehr als 18.000 Menschen sind insgesamt daran gestorben.

Welche Regeln gibt es beim Einkaufen zu beachten?

Wenn man nichts mehr zum Essen daheim hat, muss man einkaufen gehen. Das darf man natürlich auch jetzt noch machen. Ältere Personen sollten aber besser einen Nachbarn bitten, für sie einzukaufen. Es kann aber auch ein jüngerer Verwandter für den älteren Menschen einkaufen gehen. Wichtig ist auch beim Einkaufen, 1 oder 2 Meter Abstand zu anderen Menschen zu halten. Das ist so viel wie 2 oder 3 Arm-Längen. Damit wird das Risiko kleiner, am Corona-Virus krank zu werden.

Bei den Kassen steht oft ein Schild. Darauf steht, dass man am besten kontaktlos mit dem Handy oder einer Bankomat-Karte zahlen soll. Damit soll verhindert werden, dass sich der Kassier beim Bezahlen mit der Krankheit ansteckt. Es ist aber nicht verboten, mit Geldscheinen oder Münzen zu bezahlen. Wenn Leute zum Beispiel keine Bankomat-Karte haben, dann können sie weiter mit Bargeld zahlen.

Regierung hilft Menschen ohne Pflege-Kraft

In Österreich werden viele alte oder kranke Menschen von Verwandten oder so genannten Pflege-Kräften gepflegt. Viele Pflege-Kräfte kommen aber aus anderen Ländern. Wegen der Corona-Krise können sie jetzt nicht mehr in Österreich arbeiten. Deshalb hilft die Regierung den Menschen, die keine Pflege-Kraft mehr haben.

Die Regierung schafft zum Beispiel mehr Platz in Pflege-Heimen. Dort werden die Menschen dann gepflegt. Und es wird auch mehr fahrende Pflege-Kräfte geben. Sie kommen zu den Menschen nach Hause. Und es werden freiwillige Zivil-Diener bei der Pflege helfen.

Erklärung: Zivil-Diener

Zivildiener sind Männer, die nicht zum Militär gehen wollen. Sie helfen dafür sehr oft in sozialen Bereichen des Landes.

Österreichs Apotheken sind voll einsatzfähig

Wegen der Corona-Krise haben derzeit in Österreich viele Fachärzte zugesperrt und Hausärzte haben Notfall-Betrieb. Die Ambulanzen in den Spitälern sind oft überlastet. Aber die Apotheken sind voll einsatzfähig. Obwohl die Apotheken täglich viel mehr Kunden als normal haben, läuft der Betrieb gut. Auch in den Apotheken gilt: 1 oder 2 Meter Abstand halten von den Apothekern. Damit werden die Angestellten nicht so leicht mit dem Virus angesteckt.

Die Apotheken bekommen auch ständig neue Medikamenten-Lieferungen. Deshalb sagen die Apotheker, dass man keine Medikamente auf Vorrat kaufen soll. Man soll sich seine Medikamente ganz normal verschreiben lassen.

Kann man aus Österreich noch ausreisen?

Wegen dem Corona-Virus haben viele Länder in Europa die Grenzen geschlossen. Davon ist auch Österreich betroffen. In fast alle Nachbar-Länder darf man nicht mehr fahren. Die Grenze zu Deutschland ist geschlossen. Auch nach Italien, Ungarn, Tschechien, die Schweiz und die Slowakei kann man nicht mehr reisen. In diese Länder kommt man nur noch, wenn man dort als Österreicher arbeitet. In das Nachbar-Land Slowenien darf man noch fahren. Aber man muss danach 14 Tage in Quarantäne.

Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere oder ansteckende Krankheit hat. Oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Flug-Linie AUA fliegt nur noch in Not-Fällen

Die größte Flug-Linie von Österreich heißt AUA. Das ist die Abkürzung für den englischen Begriff Austrian Airlines. Weil wegen des Corona-Virus sehr wenige Menschen in den Urlaub fliegen, fliegt die AUA derzeit fast nicht mehr. Sie hat ihre meisten Flugzeuge am Flughafen in Wien abgestellt. Das wird bis zum 19. April so bleiben. Die AUA holt aber noch Österreicher aus anderen Ländern nach Hause. Bisher hat die AUA 3.500 Österreicher mit 21 Not-Flügen in ihre Heimat zurück gebracht.

Die AUA-Flugzeuge haben aber am Montag auch Schutz-Ausrüstung aus China nach Österreich gebracht. Das Material wurde nach Tirol und dann nach Italien gebracht. In Italien brauchen die Ärzte und Pfleger in den Krankenhäuser die Schutz-Ausrüstung ganz dringend.

Viele Menschen sind von Kurz-Arbeit betroffen - Was ist das?

Wegen dem Corona-Virus stehen viele Fabriken still. Viele Betriebe bekommen keine Aufträge und kein Geld mehr. Auch viele Lokale müssen schließen. Daher verlieren sehr viele Menschen ihre Arbeit und sind arbeitslos. Es gibt aber eine Möglichkeit, den Firmen und ihren Mitarbeitern zu helfen. Diese Möglichkeit heißt Kurz-Arbeit. Bei der Kurz-Arbeit arbeitet jemand nur noch sehr wenig. Der Mitarbeiter kann also seine Arbeit behalten. Sein Geld bekommt der Mitarbeiter dann vom Staat Österreich und nicht von seiner Firma.

Insgesamt will die Regierung den Betrieben mit 38 Milliarden Euro helfen. Ein Teil des Geldes ist zur schnellen Hilfe gedacht. Das nennt man Sofort-Hilfe. Einen anderen Teil können besonders stark betroffene Betriebe als Kredit bekommen. Manche Betrieb müssen für einen gewissen Zeitraum auch keine Steuern bezahlen.

Das Bundesheer hilft in der Corona-Krise mit

In Österreich hilft auch das Militär gegen die Ausbreitung vom Corona-Virus mit. Daher werden 3.000 Männer und Frauen der sogenannten Miliz einberufen. Zur Miliz gehören Männer und Frauen, die eine kurze Ausbildung beim Bundesheer gemacht haben. Sie sind aber inzwischen nicht mehr Soldaten. Die Miliz-Soldaten lernen im Mai ihre künftigen Tätigkeiten. Ab dem 18. Mai helfen sie dann bei wichtigen Aufgaben gegen die Corona-Krise mit.

Die Miliz-Soldaten werden zum Beispiel in den Lagern der Supermärkte eingesetzt. Sie helfen also bei der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Die Miliz-Soldaten werden aber auch an der Grenze von Österreich eingesetzt. Dort messen sie bei den Menschen Fieber, die nach Österreich kommen. Andere Miliz-Soldaten sollen den Polizisten helfen.

Wieso sterben in Italien so viele Menschen am Corona-Virus?

Der Corona-Virus kommt eigentlich aus China. Von dort ist der Virus auch in andere Länder gekommen. Sehr stark von dem Virus betroffen ist Italien. In Italien war man auf so viele kranke Menschen auf einmal nicht vorbereitet. In den Krankenhäusern hat man zu wenige Betten für die sehr Kranken. Es gibt auch zu wenig Maschinen zum Beatmen der Kranken. Und es gibt in Italien sehr viele alte Menschen. Daher sind in Italien bisher beinahe 7.000 Menschen am Corona-Virus gestorben.

Olympische Sommer-Spiele in Japan verschoben

Zurzeit werden weltweit viele sportliche Ereignisse und Wettbewerbe abgesagt. Der Grund dafür ist, dass sich nicht noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus anstecken sollen. Heuer hätten im Sommer in Japan die Olympischen Spiele stattfinden sollen. Nun sind sie wegen des Corona-Virus verschoben worden.

Wann genau die Olympischen Spiele stattfinden sollen, ist noch nicht klar. Es soll aber spätestens bis Sommer 2021 sein. Bisher wurden die Olympischen Spiele noch nie verschoben. Sie wurden aber schon einige Male abgesagt, zum Beispiel in Kriegszeiten.

Erklärung: Olympische Spiele

Die Olympischen Spiele sind die wichtigsten Wettkämpfe für Sportler aus aller Welt. Sie gehen auf eine alte Tradition der Griechen zurück. Nur die besten Sportler dürfen bei den Olympischen Spielen ihr Land vertreten. Alle 4 Jahre finden die Sommerspiele statt, und dazwischen alle 4 Jahre die Winterspiele. Es gibt daher alle 2 Jahre Olympische Spiele, entweder Sommerspiele oder Winterspiele.

Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein Krankheits-Erreger. Das heißt, er kann bei Menschen oder Tieren Krankheiten auslösen. Außerhalb des Körpers sind Viren ungefährlich. Kommen die Viren jedoch zum Beispiel beim Atmen in den Körper, wacht der Virus auf. Dann dringen die Viren in die Zellen des Körpers ein. Im Körper werden die Viren mehr und beschädigen die Zellen. Dann wird man krank.

Wenn man niest oder hustet, werden die Viren wieder in die Luft geschleudert. Dort können sie von anderen Menschen wieder eingeatmet werden. So verbreiten sich die Viren sehr schnell.

Wie schütze ich mich gegen den Corona-Virus?

Gegen den Corona-Virus schützt schon einfaches Hände-Waschen mit Wasser und Seife. Man sollte mehrmals am Tag 40 bis 60 Sekunden lang gründlich alle Stellen der Hände waschen. Beim Niesen oder Husten sollte man ein Taschentuch vor Nase und Mund halten. Oder man niest in den Ellenbogen. Mit den Händen sollte man nicht zu oft das Gesicht berühren, da meistens die Hände in Berührung mit Viren kommen.

Außerdem sollte man Abstand zu Erkrankten halten. Am besten ist 1 oder 2 Meter. Das sind 2 oder 3 Arm-Längen. Generell empfiehlt die Regierung, Freunde und Bekannte derzeit nicht mehr zu treffen. Das dient dem eigenen Schutz. Es hilft auch, dass sich der Virus nicht so schnell in der Gesellschaft ausbreitet. Das Tragen einfacher Gesichts-Masken bietet keinen Schutz vor dem Virus. Diese Masken sind nur dann sinnvoll, wenn man selbst krank ist.


Sprachstufe A2:

Was darf man in Österreich noch machen?

Die Regierung von Österreich will

die Verbreitung vom Corona-Virus stoppen.

Deshalb sollen die Menschen in Österreich

am besten zuhause bleiben.

Das nennt man Ausgangs-Beschränkung.

Sie gilt noch bis zum 13. April.

Aber auch danach wird das Leben

in Österreich nicht sofort normal sein.

Denn die Maßnahmen gegen den Corona-Virus

werden nur langsam abgeschafft,

nämlich eine nach der anderen.

Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz gesagt.

Die Ausgangs-Beschränkung gilt nicht,

Wenn man Lebensmittel kaufen muss.

Oder wenn man zur Bank gehen muss.

Spazieren gehen darf man nur alleine

oder mit den Menschen,

mit denen man zusammen lebt.

Wichtig ist, dass man Abstand

zu den anderen Menschen hält.

Am besten mindestens 1 bis 2 Meter.

Damit wird das Risiko kleiner,

am Corona-Virus krank zu werden.

Wenn es möglich ist,

soll man auch seine Arbeit

von zuhause machen.

Das nennt man home office.

Das ist ein englisches Wort

und heißt Heim-Büro.

Wieviele Österreicher sind vom Corona-Virus krank geworden?

Der Corona-Virus macht Menschen

auf der ganzen Welt krank.

Auch in Österreich sind schon

über 5.200 Menschen von dem Virus krank.

30 Menschen sind sogar daran gestorben.

Bei den meisten Personen

verläuft die Krankheit sehr schwach.

Für ältere Menschen kann die Krankheit

aber sehr gefährlich werden.

Auch Menschen mit anderen Krankheiten

sind besonders gefährdet.

Auf der ganzen Welt sind bisher

über 400.000 Menschen von dem Virus krank.

Das sind zwei Mal so viele Menschen

wie in der Stadt Linz leben.

Über 18.000 Menschen sind gestorben.

Was muss man beim Einkaufen beachten?

Wenn man nichts mehr zum Essen daheim hat,

muss man einkaufen gehen.

Ältere Personen sollten aber

besser einen Nachbarn bitten,

für sie einzukaufen.

Wichtig ist auch beim Einkaufen,

1 oder 2 Meter Abstand

zu anderen Menschen zu halten.

Damit wird das Risiko kleiner,

am Corona-Virus zu erkranken.

Bei den Kassen steht oft ein Schild.

Darauf steht, dass man

mit einer Bankomat-Karte zahlen soll.

Damit soll verhindert werden,

dass sich der Kassier beim Bezahlen

mit der Krankheit ansteckt.

Es ist aber weiter nicht verboten,

mit Geldscheinen oder Münzen zu bezahlen.

Wenn Leute keine Bankomat-Karte haben,

können sie weiter mit Bargeld zahlen.

Regierung hilft Menschen ohne Pflege-Kraft

Viele alte oder kranke Menschen

werden in Österreich von Verwandten oder

so genannten Pflege-Kräften gepflegt.

Viele Pflege-Kräfte kommen aber

aus anderen Ländern.

Wegen der Corona-Krise können sie

jetzt nicht mehr in Österreich arbeiten.

Deshalb hilft die Regierung den Menschen,

die keine Pflege-Kraft mehr haben.

Zum Beispiel schafft die Regierung

mehr Platz in Pflege-Heimen.

Dort werden die Menschen dann gepflegt.

Und es wird auch

mehr fahrende Pflege-Kräfte geben.

Sie kommen zu den Menschen nach Hause.

Auch freiwillige Zivil-Diener

werden bei der Pflege helfen.

Erklärung: Zivil-Diener

Zivildiener sind Männer, die nicht

zum Militär gehen wollen.

Sie helfen dafür sehr oft in

sozialen Bereichen des Landes.

Die Apotheken in Österreich funktionieren gut

Wegen dem Corona-Virus gehen derzeit

fast doppelt so viele Menschen

in die Apotheke wie sonst.

Trotzdem funktionieren die Apotheken

in Österreich sehr gut.

Es gibt auch genug Medikamente

in den Apotheken.

Deshalb soll man auch nur die Medikamente

kaufen, die man wirklich braucht.

Man soll sie sich wie immer

ganz normal verschreiben lassen.

Das sagen die Apotheker.

Kann man aus Österreich noch ausreisen?

Wegen dem Corona-Virus haben viele Länder

ihre Grenzen geschlossen.

Davon ist auch Österreich betroffen.

In fast alle Nachbar-Länder

darf man nicht mehr fahren.

Die Grenze zu Deutschland ist zu.

Auch nach Italien, Ungarn, Tschechien,

die Schweiz und die Slowakei

kann man nicht mehr reisen.

In diese Länder kommt man nur noch,

wenn man dort als Österreicher arbeitet.

In das Nachbar-Land Slowenien

darf man zwar noch fahren.

Aber man muss dann 14 Tage in Quarantäne.

Wenn man in Quarantäne ist,

darf man mit anderen Menschen

nicht in Kontakt kommen.

Man wird von anderen Menschen getrennt.

Das passiert, wenn man eine schwere

oder ansteckende Krankheit hat.

Oder wenn vermutet wird,

dass man sie hat.

Mit der Quarantäne will man verhindern,

dass andere Menschen angesteckt werden.

Österreichische Flug-Linie AUA fliegt nicht mehr

Die größte Flug-Linie in Österreich

ist die AUA.

Weil wegen des Corona-Virus

alle Flüge ausfallen,

fliegt die AUA derzeit fast nicht mehr.

Sie hat viele ihrer Flugzeuge

am Flughafen in Wien abgestellt.

Das wird bis zum 19. April so bleiben.

Die AUA holt aber noch Österreicher

aus anderen Ländern nach Hause.

Bisher hat die AUA 3.500 Österreicher

in ihre Heimat zurück gebracht.

Viele Menschen müssen in Kurz-Arbeit gehen - Was ist das?

Wegen dem Corona-Virus

stehen viele Fabriken still.

Viele Betriebe haben keine Aufträge mehr.

Viele Lokale müssen schließen.

Daher verlieren sehr viele Menschen

ihre Arbeit und sind arbeitslos.

Es gibt aber eine Möglichkeit,

den Firmen und den Mitarbeitern zu helfen.

Diese Möglichkeit heißt Kurz-Arbeit.

Bei der Kurz-Arbeit arbeitet jemand

viel weniger als sonst.

Er hat aber weiter seine Arbeit.

Sein Geld bekommt der Mitarbeiter

aber nicht mehr von seiner Firma

sondern vom Staat Österreich.

Insgesamt will die Regierung

den Firmen mit 38 Milliarden Euro helfen.

Ein Teil des Geldes

ist zur schnellen Hilfe gedacht.

Das nennt man Sofort-Hilfe.

Besonders stark betroffene Betriebe

können auch einen Kredit bekommen.

Manche Betriebe müssen für einige Zeit

keine Steuern mehr bezahlen.

Das Bundesheer hilft gegen das Corona-Virus

In Österreich hilft auch das Militär

gegen das Corona-Virus mit.

Daher werden 3.000 Männer von der

so genannten Miliz einberufen.

Zur Miliz gehören vor allem Männer,

die eine kurze Ausbildung

beim Bundesheer gemacht haben.

Sie sind aber keine Soldaten mehr.

Die Miliz-Soldaten werden zum Beispiel

in den Lagern der Supermärkte arbeiten.

Sie helfen also bei der Versorgung

der Bevölkerung mit Lebensmitteln mit.

Die Miliz-Soldaten werden aber auch

an der Grenze von Österreich eingesetzt.

Dort messen sie bei den Menschen Fieber,

die nach Österreich kommen.

Andere Miliz-Soldaten sollen

der Polizei helfen.

Wieso hat Italien so viele Tote wegen dem Corona-Virus?

Der Corona-Virus kommt aus China.

Von dort ist der Virus

auch in andere Länder gekommen.

Besonders in Italien hat sich der Virus

sehr stark ausgebreitet.

In den Krankenhäusern hat man

zu wenige Betten für die sehr Kranken.

Es gibt auch zu wenig Maschinen

zum Beatmen der Kranken.

Und es gibt in Italien

sehr viele alte Menschen.

Daher sind in dem Land bisher

beinahe 7.000 Menschen

am Corona-Virus gestorben.

Die Olympischen Spiele sind verschoben worden

Überall auf der Welt werden gerade

sportliche Wettbewerbe abgesagt.

Damit will man die Menschen vor

dem Corona-Virus schützen.

Denn bei so großen Wettbewerben

versammeln sich immer viele Menschen.

Bei so vielen Menschen könnte sich

der Corona-Virus leichter verbreiten.

Daher hat man jetzt auch die

Olympischen Sommer-Spiele verschoben.

Die sollten eigentlich heuer im Sommer

in Tokio in Japan stattfinden.

Es ist das erste Mal, dass man

Olympische Spiele verschoben hat.

Bisher hat man die Spiele

aber schon einige Male abgesagt.

Zum Beispiel in Zeiten,

in denen es Krieg gab.

Erklärung: Olympische Spiele

Die Olympischen Spiele sind die

wichtigsten Wettkämpfe für Sportler

auf der ganzen Welt.

Es gibt Olympische Sommer-Spiele

und Olympische Winter-Spiele.

Nur die besten Sportler dürfen

bei den Olympischen Spielen

ihr Land vertreten.

Die Olympischen Spiele finden

alle 4 Jahre statt.

Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein Krankheits-Erreger.

Er kann die Menschen krank machen.

Die Viren könnten zum Beispiel

beim Atmen in den Körper kommen.

Dort werden sie dann immer mehr

und schaden dem Körper.

Dann wird man krank.

Beim Niesen oder Husten

kommen die Viren in die Luft.

Dort können sie von anderen Menschen

wieder eingeatmet werden.

Wie kann man sich vor dem Corona-Virus schützen?

Um sich vor dem Corona-Virus zu schützen,

soll man sich ganz gut die Hände waschen.

Dafür muss man Seife verwenden.

Mehrmals am Tag soll man

40 bis 60 Sekunden lang

alle Stellen der Hände waschen.

Beim Niesen oder Husten

solle man ein Taschentuch

vor Nase und Mund halten.

Oder man niest in den Ellenbogen.

Außerdem sollte man genug Abstand

zu kranken Menschen halten.

Die Regierung sagt auch, dass man

keine Freunde und Bekannte treffen soll.

Das ist für den eigenen Schutz

und für den Schutz anderer Menschen.

Das Tragen einfacher Gesichts-Masken

schützt nicht vor dem Virus.

Diese Masken sind nur dann sinnvoll,

wenn man selbst krank ist.

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