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Studie: Keine Ostdeutschen an der Spitze deutscher Universitäten

07.02.2019

Von den Rektoren und Präsidenten der deutschen Universitäten stammt momentan niemand aus Ostdeutschland. Das ergab eine kürzlich vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh veröffentlichte Untersuchung. Dafür stammt demnach jede dritte Universitätsleitung aus Nordrhein-Westfalen. Drei Viertel aller Universitäten werden zudem aktuell von Männern geleitet.

Im Durchschnitt sind Rektoren und Präsidenten der Universitäten laut der Analyse 59 Jahre alt. Zudem kommen 95 Prozent der Führungskräfte aus Deutschland. CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele bezeichnete es allerdings als "bemerkenswert", dass es 30 Jahre nach der Wiedervereinigung eine Universitätslandschaft ohne Spitzenführungskräfte mit ostdeutschen Wurzeln gebe.

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