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Studienbeihilfe: Doch keine regelmäßige Valorisierung

18.05.2017

In dem nun im Nationalrat eingebrachten SPÖ-ÖVP-Antrag ist doch keine regelmäßige Valorisierung der Studienbeihilfen vorgesehen. Der in einer Diskussionsgrundlage enthaltene Paragraf 29a Studienförderungsgesetz findet sich in dem Antrag nicht. Er sieht nur eine einmalige Valorisierung zur Abgeltung der Inflation seit 2008 in Höhe von rund 18 Prozent vor.

Durch die Nicht-Valorisierung der Studienbeihilfen sei "schleichend eine neue soziale Zugangsbarriere zu den Hochschulen aufgebaut" worden, steht in der Begründung des von Karlheinz Töchterle (ÖVP) und Andrea Kuntzl (SPÖ) eingebrachten Antrages. Um diese abzubauen werden 60 Mio. Euro mehr für Stipendien zur Verfügung gestellt.

Die Höchststudienbeihilfe wird im Normalfall monatlich 500 Euro betragen, für Vollwaisen, Studenten mit Kindern oder Partner bzw. über 24-Jährige gibt es maximal 715 Euro monatlich. Ältere Studierende bekommen über die allgemeine Erhöhung hinaus extra Zuschläge - 20 Euro monatlich ab Vollendung des 24. Lebensjahres, 40 Euro ab Vollendung des 27. Lebensjahres. Denn die Evaluierungen hätten gezeigt, dass vor allem ältere Studierende aufgrund steigender Lebenshaltungskosten zunehmend in finanziellen Schwierigkeiten seien.

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