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Türkise Aufregung über FH-Studiengänge - Ministerium beruhigt

12.08.2019

Türkise Studenten- und Jugendvertreter zeigten sich - im "Kurier" und in Aussendungen - empört. Sie beklagten, dass kurz vor Semesterbeginn für 150 Erstsemestrige nicht klar sei, ob ihre Studiengänge am FH Campus Wien überhaupt stattfinden. Das Finanzministerium beruhigte: Die Finanzierung sei zugesagt, selbstverständlich werde für alle Studierenden das komplette Studium sichergestellt.

"Die Übergangsregierung stellt 150 Studierende drei Wochen vor Studienbeginn vor die Tür", echauffierte sich die FCG-Jugend in einer Aussendung. Für die Bachelor- und Masterstudiengängen "Public Management" und "Tax Management" würden plötzlich zwei Millionen Euro fehlen, die längst zugesagt waren, beklagte der Studienvertreter der ÖVP-nahen AktionsGemeinschaft Jörg Treiber im "Kurier" - und kritisierte die Beamtenregierung. Sie wolle keine neuen Mittel beschließen und deshalb wolle das Finanzministerium nicht zusagen, die seit Jahren stattfindenden Lehrgänge zu bezahlen.

Es habe bereits eine Finanzierungszusage abgegeben, betonte jedoch das Ministerium gegenüber der Zeitung. Treiber bestätigte das auch. Aber er bemängelte, dass sich diese nicht auf die Dauer der Lehrgänge, sondern nur auf ein Jahr beziehe.

Auch das wies das von Minister Eduard Müller geführte Finanzressort in einer schriftlichen Stellungnahme zurück: Die Finanzierung für das kommende Studienjahr sei bereits vor längerem zugesagt worden. Und: "Selbstverständlich wird für alle Studierenden auch das komplette Studium sichergestellt sein", wurde versichert. Offen sei nur, ob bzw. ab wann die bisher sonderfinanzierten Fachhochschul-Studiengänge in den Regelstudienplan überführt werden.

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