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uniko unterstützt Petition zu Abschiebestopp für Studierende

25.02.2020

Das Präsidium der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die aktuelle Online-Petition betreffend Abschiebestopp für Asylwerber, die eine Schule besuchen oder studieren, zu unterstützen (www.abschiebestopp.com). "Viele der geflüchteten jungen Erwachsenen, die seit längerem in Österreich leben, nutzen während des laufenden Asylverfahrens das von der uniko ins Leben gerufene MORE-Programm und studieren an einer Universität", betont uniko-Präsidentin Sabine Seidler. "Es wäre widersinnig, diesen Menschen die sich durch Bildung oder Weiterbildung im tertiären Sektor ergebenden neuen Chancen mittels Abschiebung wegzunehmen."

Präsidentin Seidler appelliert an die Bundesregierung, die bisherige Haltung in dieser Frage zu überdenken und hofft, dass den Geflüchteten auch im Hinblick auf die Vorteile für den Wirtschaftsstandort Österreich das Recht auf Bildung nicht verwehrt wird. Die uniko hat vor mehr als vier Jahren mit Hilfe des MORE-Programms die Kriterien für die Teilnahme von Geflüchteten an akademischer Ausbildung definiert. Seit 2015/16 haben mehr als mehr als 3.000 erstzugelassene MORE-Studierende ca. 4.000 Kursangebote an den öffentlichen Universitäten genutzt.

Rückfragehinweis:
   Manfred Kadi
   Pressereferent 
   Österreichische Universitätenkonferenz
   Floragasse 7/7, 1040 Wien
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
   Email: manfred.kadi@uniko.ac.at
   Homepage: www.uniko.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1173/aom

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