Kultur & Gesellschaft

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1914/2014 - Ausstellung zu Gemälden von den Fronten

10.11.2014

Welche Vision hatte die Zivilbevölkerung von den Ereignissen an den verschiedenen Fronten des Ersten Weltkriegs? Dieser Frage geht eine Ausstellung auf den Grund, die das Pariser Musee de l'Armee im Rahmen der diesjährigen Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs organisiert hat.

Zu sehen sind dabei mehr als 500 Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien, Presseausschnitte, Filme und andere Objekte, die zu einem großen Teil den Ereignissen an der österreichisch-italienischen Front sowie an den Fronten am Balkan, den Dardanellen, dem Nahen Osten, in Russland und in Frankreich gewidmet sind. Zahlreiche Werke, unter anderem jene des österreichischen Malers Adolf Helmberger, stammen aus dem Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, betonte die Organisatorin der Ausstellung, Sylvie Le Ray-Burimi, im Gespräch mit der APA.

Sie sei von der Feststellung ausgegangen, dass die Bilder der künstlerischen Avantgarde und der offiziellen Propaganda in der öffentlichen Meinung weitaus bekannter sind als jene der Soldaten und Künstler vor Ort. Die Schau soll nun ein diversifiziertes Image von den blutigen Ereignissen an den Fronten liefern.

Bei der auf mehr als 800 Quadratmeter angelegten Ausstellung sind unter anderem auch Werke von Otto Dix, Fernand Leger, Guillaume Apollinaire, Anselmo Bucci, Jacques Villon, William Orpen, Georges Scott, Edouard Vuillard und Felix Vallotton zu sehen. Die Leihgaben stammen unter anderem vom Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Imperial War Museum in London und dem Museo Storico Italiano della Guerra von Rovereto (Trentino).


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