Kultur & Gesellschaft

Goldene Nica für "Manic VR", eine VR-Studie zum Thema bipolare Störungen © Bertin, Casia, Rodriguez, S. Ro
Goldene Nica für "Manic VR", eine VR-Studie zum Thema bipolare Störungen © Bertin, Casia, Rodriguez, S. Ro

APA

Ars Electronica feierte ihre ersten 40 Jahre in einem wahren Reigen

05.09.2019

Das heurige Festival "Out of the Box - die Midlife-Crisis der digitalen Revolution" hat die Ars Electronica Donnerstagabend mit einem Feier-Reigen zu ihrem 40-Jahr-Jubiläum in der PostCity am Linzer Hauptbahnhof eröffnet. Eine Midlife-Celebration mit Höhepunkten aus den 40 Jahren, die feierliche Überreichung der Goldenen Nicas und der Starts Prizes sowie Performances und Musik waren angesagt.

Die Midlife-Festivitäten in der Gleishalle begannen mit einer Begrüßung von Gründungsmitglied Hannes Leopoldseder, gefolgt von Reden aus der Politik von Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP), Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), LH Thomas Stelzer (ÖVP) bis hin zur EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Mariya Gabriel und Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein. Zwischen den Reden gaben kurze Videos Einblicke in die 40-jährige Geschichte der Ars Electronica.

Im zweiten Teil des Gala-Abends ging es an die Präsentation und Verleihung der Trophäen aus dem Prix Ars Electronica und dem Starts Prize der Europäischen Kommission. Die Goldenen Nicas gingen an eine kanadische Gruppe um Kalina Bertin für "Manic VR" (Computer Animation), eine VR-Studie zum Thema bipolare Störungen, "Labor" (Artificial Intelligence & Life Art) von Paul Vanouse, eine Kunstinstallation, die den Duft der Menschen bei Stress nachempfindet, die Klangskulptur "Torso #1" (Digital Musics & Sound Art) von Peter Kutin sowie die Coming-of-Age-Serie "Dschungel" (U19) von Alex Lazarov. Die begehrten Nicas überreichten unter anderem Bildungsministerin Iris Rauskala und Elektronikpionier Herbert W. Franke, der die Ars mitbegründete.

Preise für "Project Alias" und Innovationsbüro 300.000 Km/s

Den Starts Prize Innovative Collaboration erhielt das Innovationsbüro 300.000 Km/s für sein Modell "Ciutat Vella's Land-use Plan" zur nachhaltigen Stadtplanung und jener für Artistic Exploration ging an Björn Karmann und Tore Knudsen für "Project Alias", einen intelligenten Parasiten, der Smart-Home-Systeme dazu zwingt, unsere Privatsphäre zu respektieren. Überreicht wurden die Trophäen von EU-Kommissarin Gabriel und Ars-Mitbegründer Leopoldseder.

Während der Zeremonie in der Gleishalle tobte im Innenhof der PostCity und im Art Thinking House bereits "Unboxing the Festival" mit zahlreichen Live-Acts und Performances, darunter die legendären Electronicos Fantasticos! - dieses Mal wurde Ei Wada unterstützt von Stefan Tiefengraber - sowie Alex Braga, der mit Hilfe eines revolutionären Instruments namens A-MINT einen neuen und organischen Klang erzeugte.

STICHWÖRTER
Festival  | Medien  | IT  | Massenmedien  | Oberösterreich  | Bez. Linz  | Linz  | Wirtschaft und Finanzen  | Branchen  | Kunst & Kultur  | Ars Electronica  |
Weitere Meldungen Kultur & Gesellschaft
APA
Partnermeldung