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Bayern gibt geraubte Freimaurer-Literatur zurück

27.11.2019

Der Freistaat Bayern will mehr als 200 während des Nationalsozialismus geraubte Bücher an das Deutsche Freimaurermuseum in Bayreuth übergeben. Zwischen 1933 und 1936 seien die 203 Werke der Freimaurerliteratur unrechtmäßig beschlagnahmt worden, teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit.

Sie seien zunächst in den Besitz der sogenannten SS-Schule Wewelsburg und schließlich in den Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek gelangt. "Unrecht, das geschehen ist, können wir nicht mehr gut machen", erklärte der bayerische Kunstminister Bernd Sibler (CSU). Man könne jedoch ein Zeichen für ein "Nie wieder!" setzen und Unrecht transparent aufarbeiten. Die Bücher sollen am 4. Dezember übergeben werden.

Zwei der geraubten Werke gehörten demnach ursprünglich der Freimaurer-Großloge zur Sonne in Bayreuth. Die Besitzer der restlichen 201 Werke konnten nicht mehr ermittelt werden. Das Freimaurermuseum ist Sammelpunkt für Bücher der 1933 enteigneten Logen.

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