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Forscher fanden in Deutschland Besitz eines Kriegers aus Bronzezeit

16.10.2019

Forscher haben auf einem bronzezeitlichen Schlachtfeld nördlich von Neubrandenburg einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Sie entdeckten im Wasser der Tollense 31 Gegenstände aus dem persönlichen Besitz eines Kriegers, der vor 3.300 Jahren auf dem Schlachtfeld starb. Die Gegenstände seien im Fluss offenbar von der Plünderung verschont geblieben, so der Prähistoriker Thomas Terberger in Göttingen.

Die neuen Forschungsergebnisse sind kürzlich in einem Aufsatz der englischen Zeitschrift "Antiquity" erschienen. Der Fundkomplex wurde demnach von einem Team unter Leitung der Universität Göttingen, des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und der Universität Greifswald im Jahr 2016 entdeckt. Taucher bargen die Gegenstände, darunter eine verzierte Gürteldose, drei Gewandnadeln und Pfeilspitzen, vom Grund des Flusses.

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