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Webern Symphonie Orchester unter der Leitung von Franz Welser-Möst © Marcell Nimführ
Webern Symphonie Orchester unter der Leitung von Franz Welser-Möst © Marcell Nimführ

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Großes Aufspiel zum 200jährigen Bestehen der mdw im Wiener Konzerthaus

16.06.2017

Die Jubiläumsfeierlichkeiten zu 200 Jahren mdw erreichten gestern Abend mit dem großen "Aufspiel 2017" im Wiener Konzerthaus ihren Höhepunkt. Der gesamte Gebäudekomplex der Lothringerstraße war Bühne für mehr als 40 Acts aus Musik, Film, Theater und Wissenschaft.

Die mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bespielte gestern Abend mit über 450 KünstlerInnen anlässlich ihres 200. Geburtstags den gesamten Gebäudekomplex der Lothringerstraße: das Konzerthaus mit allen Sälen und Foyers, die Räumlichkeiten der Universität sowie das Akademietheater.

"Es war ein inspirierender Abend voller Vielfalt. Der Facettenreichtum und das Top-Niveau der mdw in Kunst und Wissenschaft wurden eindrucksvoll dargestellt", freut sich Rektorin Ulrike Sych. Stardirigent Franz Welser-Möst leitete das Webern Symphonie Orchester der mdw mit der Vierten Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy. mdw-Absolventin und Mezzosopranistin Elisabeth Kulman sang aus ihrem Soloprogramm La femme c'est moi und Willi Resetarits traf auf die Band des mdw-Instituts für Popularmusik. Die Blechbläserformation Mnozil Brass, deren Mitglieder ebenfalls Absolventen der mdw sind, haben ihrem Namen alle Ehre gemacht.

Weitere KünstlerInnen des fulminanten Abends waren Federspiel, Lichtental Trio, Simply Quartet, Trio Metral, CUBE, Collegium Musicum der mdw, Webern Ensemble Wien, Bertalan Ablonczy (CARSA Preisträger), Jerica Steklasa (Preisträgerin des 10. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbs) sowie Maximilian Kromer (Preisträger des 15. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerbs), Gudrun von Laxenburg und Ankathie Koi.

Neben dem vielfältigen musikalischen Programm zeigte das Institut für Film und Fernsehen - Filmakademie Wien ein Best-of aktueller Kurzfilme. Das Institut für Schauspiel und Schauspielregie - Max Reinhardt Seminar präsentierte im Akademietheater den Erzählreigen Hose Fahrrad Frau. Die wissenschaftlichen Institute der mdw stellten aktuelle Forschungsprojekte vor. Die mdw-Ausstellung Wenn ich komponiere, bin ich wieder in Wien des exil.arte Zentrum für Exilmusik bot den ganzen Abend über Sonderführungen.

Die 200-jährige Geschichte der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist ein bedeutendes Stück österreichischer Kulturgeschichte. Mit der Begründung einer Singschule 1817 durch die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien war das Fundament für ein Konservatorium nach Pariser Vorbild in Wien gelegt. Als 1869 der Unterricht im neu errichteten Musikvereinsgebäude aufgenommen wurde, konnte das Konservatorium bereits auf ein umfassendes Lehrangebot blicken, das seit damals eine beständige Entwicklung und Erweiterung erfährt.

Heute zählt die mdw mit über 3000 Studierenden aus rund 70 Nationen zu den weltweit renommiertesten und größten Kunstuniversitäten in den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft und Pädagogik weltweit. An elf Standorten werden 115 verschiedene Studienrichtungen von insgesamt 24 Instituten angeboten. Die Anzahl der Institute spiegelt die inhaltliche Breite und damit das Profil der mdw wider. Neben den Konzertfächern, dem Max Reinhardt Seminar und der Filmakademie Wien sind der Musikpädagogik und den Wissenschaften eigene Institute gewidmet.

Bilder vom Aufspiel 2017 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung: https://www.mdw.ac.at/802

Rückfragehinweis:
Mag.a Daniela Seeber
Tel.: +43 1 522 59 39
Mobil: +43 699 164 480 02
E-Mail: daniela.seeber@skyunlimited.at
Jubiläumsplattform: mdw200.at
Downloadbereich der mdw: www.mdw.ac.at/mdw200_presse
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