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"Geburtenbarometer" enthält Zahlen, Daten und Grafiken © APA (dpa)
"Geburtenbarometer" enthält Zahlen, Daten und Grafiken © APA (dpa)

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Immer weniger Teenager-Mütter, immer mehr späte Mutterschaften

10.10.2019

Der Zeitpunkt, zu dem Frauen Mütter werden, hat sich in Österreich in den vergangenen 35 Jahren deutlich verschoben. Das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Zahl der Geburten von Frauen unter 20 bzw. über 40 Jahre zwischen 1984 und 2018. Demnach sank die Zahl der Geburten von Frauen im Teenageralter von 8.300 auf 1.200 pro Jahr, jene durch späte Mütter stieg dagegen von 1.100 auf 3.600.

Diese Zahlen sind im neuen "Geburtenbarometer" des Vienna Institute of Demography (VID) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) enthalten. Auf der neuen Website haben Demografen der ÖAW Zahlen, Daten und Grafiken zur Bevölkerungsentwicklung in Österreich zusammengestellt. Unter anderem wird dort aktuell dargestellt, wie hoch die Geburtenrate in Österreich (1,47) derzeit ist, in welchem Bundesland am wenigsten Kinder geboren werden (Wien) oder wie alt Frauen im Durchschnitt bei ihrem ersten Kind sind (knapp 30).

Die Verschiebung des Geburtenalters zeigt sich besonders an den beiden Polen: 1984 wurden noch 8.345 Geburten von Frauen im Teenageralter verzeichnet. Zehn Jahre später waren es nur mehr circa die Hälfte (4.292). Letztere Zahl halbierte sich erneut bis 2011 (2.189), 2018 waren es dann nur mehr 1.180.

Nicht ganz so drastisch verlief die Entwicklung der Geburten von Frauen über 40: 1984 wurden 1.059 davon verzeichnet. Diese Zahl stagnierte dann für circa ein Jahrzehnt, bevor es zum Anstieg kam. 2003 wurde erstmals die 2.000er-Marke durchstoßen, 2011 die Zahl von 3.000 überboten.

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