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Lesestoff für schlaue Köpfe

12.12.2019

Sie sollten unter keinem Weihnachtsbaum fehlen: Bücher aus der Welt der Wissenschaft. Einige Neuerscheinungen aus dem Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften versprechen jede Menge Lesestoff für die kommenden Feiertage. Schlaue Lektüre für schlaue Köpfe:

Was kommt nach dem Higgs-Boson?

Unter diesem Titel unternimmt die kanadische Physikerin Pauline Gagnon eine Reise in die Welt der Teilchenphysik. Die Entdeckung des Higgs-Bosons am CERN war 2012 eine weltweite Sensation und wurde mit den Nobelpreis ausgezeichnet. Wie es zu diesem Triumph kam und wie es nun mit der Forschung am Teilchenbeschleuniger LHC, der größten Maschine der Welt, weiter geht, das beschreibt Gagnon in ihrem Buch, das nun erstmals auf Deutsch erschienen ist.

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Vertriebene Intelligenz

Als die Nazis in Österreich einmarschierten, blieb für zahllose Jüdinnen und Juden nur die Flucht. Zu den Vertriebenen gehörten auch sechzehn Menschen, die in ihrem unfreiwilligen Exil später Karriere als herausragende Wissenschaftler/innen machen sollten. Der Film "The Class of '38. Exile & Excellence" erzählt ihre Lebensgeschichten in persönlichen Interviews. Zu Wort kommen Ruth Klüger, Martin Karplus, Eric Kandel und viele weitere. Das berührende Zeitdokument ist jetzt als DVD erhältlich.

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Der Kongress tanzt

Nicht weniger als eine Neuordnung Europas war das Ziel des Wiener Kongresses. Vertreter von rund 200 Staaten kamen dafür von September 1814 bis Juni 1815 zusammen. Doch sie waren nicht die einzigen, die in Wien eintrafen: Auch Abenteuersuchende, Tänzerinnen und Schauspieler kamen in die Kaiserstadt, um Geschäfte zu machen oder sich zu amüsieren. Nun werfen 34 Autor/innen einen internationalen und interdisziplinären Blick auf einen tanzenden Kongress und dessen Folgen für die Weltgeschichte.

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Hitler, Benes, Tito

So unterschiedlich ihre Rollen waren, so exemplarisch stehen Adolf Hitler, Edvard Beneš und Josip Broz Tito für die konfliktreiche Geschichte Ost- und Südosteuropas. In seiner nun auf Englisch übersetzten und über 1.100 Seiten umfassenden Monographie blickt der Historiker Arnold Suppan auf die lange Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs in der Habsburgermonarchie und eine Region, die seit dem 19. Jahrhundert von Gewalt, Krieg und Völkermord geprägt wurde.

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Tagebuch einer Kaiserin

Viel wurde schon geschrieben über Kaiserin Elisabeth von Österreich - besser bekannt als Sisi. Doch nur wenige wissen: Auch sie selbst schrieb. Die vereinsamte Kaiserin führte ein Tagebuch mit Gedichten, in denen sie schonungslos ihr Leben am Wiener Hof reflektierte. Die aristokratische Gesellschaft und die Habsburgermonarchie kamen dabei nicht allzu gut weg. Heute ist das poetische Tagebuch eine unschätzbare historische Quelle, dessen Verkaufserlös nach dem Wunsch Sisis der Flüchtlingshilfe zugute kommt.

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