Kultur & Gesellschaft

Lebensgroße Jademaske, wahrscheinlich aus der sog. Monte Alto-Kultur © Jorge Pérez de Lara Elías
Lebensgroße Jademaske, wahrscheinlich aus der sog. Monte Alto-Kultur © Jorge Pérez de Lara Elías

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MAMUZ Museum Mistelbach widmet sich der Kultur der Maya

19.02.2020

Einen eingehenden Blick auf den Lebensraum der Maya sowohl im tropischen Tiefland als auch im vulkanischen Hochland Guatemalas liefert eine Sonderausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach. Präsentiert werden von 21. März bis zum 22. November 200 Originalexponate aus dem zentralamerikanischen Staat. Versprochen wurden in einer Aussendung "spannende Einblicke in die reichhaltige Geschichte der Maya".

Thematisiert wird etwa die durchaus auch zeitgemäße Frage, wie es gelingen konnte, trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen eine große Bevölkerung zu ernähren, ohne dabei die Umwelt zu zerstören. Neueste Forschungserkenntnisse zur Landwirtschaft, Religion, der gesellschaftlichen Ordnung sowie zu den politischen Beziehungen der Maya-Königtümer warten auf die Besucher. "Die Ausstellung führt uns auf eine spannende Entdeckungsreise nach Amerika und zeigt uns eine komplexe Gesellschaft, die in ihrer Entwicklung durchaus vergleichbar mit den frühen Hochkulturen in Europa ist", kündigte Franz Pieler, der wissenschaftliche Leiter des MAMUZ, an.

Die Exponate sind allesamt Leihgaben aus der Sammlung des Museo Nacional de Arqueologia y Etnologia (MUNAE), dem Nationalmuseum für Archäologie und Ethnologie von Guatemala, wurde in einer Aussendung betont. Ein besonderes Highlight bilde die Vielzahl an Gegenständen aus Jade, darunter Schmuckstücke, die Aufschluss über die prunkvolle Kleidung der Maya-Herrscher gebe.

Service: "Maya Sonderausstellung" im MAMUZ Museum Mistelbach, 21.3.-22.11., Internet: www.mamuz.at

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