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Neues Förderungsprogramm #ConnectingMinds: Antworten mit Verantwortung

18.12.2019

Mit dem neuen Programm #ConnectingMinds ermutigt der Wissenschaftsfonds FWF Forschende dazu, auch wissenschaftsferne Akteurinnen und Akteure einzubinden. Gefördert werden Teams, die wissenschaftliches und gesellschaftliches Wissen verbinden, um den anstehenden sozialen, technologischen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen gerecht zu werden. Die erste Ausschreibung ist für Frühjahr 2020 geplant.

Um den nächsten Generationen Wohlstand, Frieden und eine intakte Umwelt zu gewähren, muss sich die Art wie wir leben und wirtschaften in vielen Bereichen ändern. Das Wissen dazu kommt von der Wissenschaft - aber nicht alleine. Es werden zum Teil neue Forschungs- und Lösungsansätze benötigt. Wenn etwa das Wissen aus den Laboren und Forschungseinrichtungen mit dem Know-how aus Gemeinden, Unternehmen und Schulen zusammenfließt, können sozial, ökologisch und ökonomisch robuste Lösungen entstehen. Es kommt im Austausch zu einer Koproduktion von neuem Wissen. Transdisziplinär Forschende suchen diesen Austausch ganz bewusst, um gesellschaftliche Veränderungen mitzugestalten und technische sowie soziale Innovationen anzustoßen.

Praktiker/innen entwickeln Projekte mit

Ob Digitalisierung, Pflege, Klimaschutz oder Demokratie - das Förderprogramm #ConnectingMinds ist themenoffen. In der ersten Ausschreibungsrunde stehen insgesamt 4 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung, in denen Wissenschaftler/innen gemeinsam mit Menschen aus anderen gesellschaftlichen Bereichen einen Forschungsprozess initiieren und umsetzen. Das Besondere daran: Praktiker/innen entwickeln die Forschungsfragen und Ziele des Projekts von Anfang an mit. Ihre Erfahrungen, Perspektiven und Vorschläge erhöhen die Relevanz und den Erkenntnisgewinn. Praxisakteure und -akteurinnen können beispielsweise Vertreter/innen von NPO/NGOs, Vereine, die öffentliche Verwaltung, Unternehmen, Gesundheits- oder Bildungseinrichtungen sein.

Finanziert mit Mitteln der Nationalstiftung

Das Programm #ConnectingMinds ergänzt das FWF-Portfolio um diesen transdisziplinären Baustein. Ziel ist es, das gemeinsame Suchen nach Lösungen zu komplexen aktuellen Fragen zu unterstützen sowie das gesellschaftliche Engagement und das kollektive Lernen zu fördern. Die kommerzielle Verwertung der Forschungsergebnisse in der Projektlaufzeit ist nicht Gegenstand der Förderung. Das Pilotprogramm wird durch die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung finanziert und entsteht im Verbund mit anderen Förderungsorganisationen und Institutionen - geleitet vom Wissenschaftsfonds FWF.

In einer ersten Ausschreibungsphase (Frühjahr 2020) können projektspezifische Workshops beantragt werden. Diese fungieren als Vorstufe und Voraussetzung zur Einreichung eines Vollantrags im Herbst 2020.

Rückfragehinweis:
Aliette Dörflinger
0043-1 505 67 40 - 8610
aliette.doerflinger@fwf.ac.at

Quelle: FWF-Newsletter

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