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Österreichisches Lateinamerika-Institut kann Betrieb fortsetzen

03.06.2020

Das kürzlich noch vor der Pleite stehende Österreichische Lateinamerika-Institut (LAI) mit Sitz in Wien kann seinen Betrieb doch fortsetzen. Nach einem Insolvenzantrag im Februar haben die Gläubiger einem Sanierungsplan zugestimmt, wie der Österreichische Verband Creditreform (ÖVC) in einer Aussendung mitteilte.

Der 1965 gegründete Verein soll nun unter dem Dach der Wiener Volkshochschulen (VHS) weiter bestehen. Dadurch sei die Zukunft des LAI "nachhaltig gesichert", so Stephan Mazal von Creditreform. Laut ÖVC haben 28 Gläubiger Forderungen von rund 81.000 Euro angemeldet, davon wurden rund 32.000 Euro anerkannt.

Das LAI ist der größte Bildungsanbieter für Spanisch- und Portugiesischkurse in Wien sowie Veranstalter von Ausstellungen und Buchpräsentationen im Lateinamerika-Kontext. Durch Veranstaltungen über Politik, Kultur und Wirtschaft ermöglicht es einen intensiven Dialog über die aktuellen Entwicklungen in Lateinamerika.

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