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Outer Space Transmitter: Kunst trifft Wissenschaft

11.11.2020

Schon in der Planungsphase von REGIOPARL war ein partizipatives Kunstprojekt in Ergänzung der Forschungsaktivitäten angedacht. Am 12. November 2020 wird die Kunstinstallation "Outer Space Transmitter" von Mona Schulzek präsentiert. Menschen sind eingeladen, ihre Antworten auf die Frage "Was bedeutet es, BürgerIn der Europäischen Union zu sein?" zu finden. Daraus werden Kunstbilder kreiert, die über Satelliten in das Universum geschickt werden.

Im Rahmen eines digitalen Launchevents wird am 12. November 2020 der Ausgangsfrage, was es bedeutet BürgerIn der Europäischen Union zu sein, aus der Perspektive von Wissenschaft, Kunst und Politik nachgegangen.

Staatssekretär Mathias Weilandt, Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, Prof. Dr. Astrid Lorenz, Leiterin des Jean-Monnet-Spitzenforschungszentrums "Die Europäische Union und ihre ländliche Peripherie in Ostmitteleuropa", Universität Leipzig, Franciska Zólyom, Direktorin & Kuratorin, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, und Univ.-Prof. Dr. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems, werden die Diskussion mit ihren Impulsbeiträgen einleiten.

Im Anschluss sind alle Teilnehmenden eingeladen, ihre Überlegungen zu teilen und sich in die Debatte einzubringen. Das Forschungsprojekt REGIOPARL schafft damit einen Raum, um Vorstellungen über die Zukunft der EU, die Rolle der Regionen und die Selbstverortung von europäischen Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Im Anschluss an die Diskussion findet der offizielle Launch des Outer Space Transmitters statt, währenddessen zum ersten Mal Botschaften ins All gesendet werden. Danach begibt sich die Installation gemeinsam mit der Künstlerin Mona Schulzek auf eine Reise durch Europas Regionen, wo die Parabolantenne an unterschiedlichen Orten im öffentlichen Raum ausgestellt wird.

Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Partizipation

REGIOPARL | Regional Parliaments Lab versteht sich als partizipatives und transdisziplinäres Projekt, das dem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Kunst große Bedeutung beimisst und einen Beitrag zur laufenden EU-Zukunftsdebatte leisten möchte. Im Rahmen des Projektes erfolgte eine Ausschreibung für einen interaktiven Kunstbeitrag im öffentlichen Raum, aus der Mona Schulzeks Outer Space Transmitter als Siegerprojekt hervorging. Künstlerin und Installation werden daher künftig das REGIOPARL-Projektteam in Europas Regionen begleiten und so die Forschung zu Regionalparlamenten in der EU um einen künstlerisch vermittelten Dialog über Europa mit Bürgerinnen und Bürgern ergänzen. Das Forschungsprojekt REGIOPARL ist eine Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems mit einer Reihe internationaler Partner, das in Kooperation mit Forum Morgen durchgeführt wird.

Die Reise geht weiter

Der Outer Space Transmitter beginnt seine Reise im deutschsprachigen Raum und setzt diese in verschiedenen Regionen quer durch Europa fort. Die Termine zu den kommenden Stationen werden auf der Webseite veröffentlicht: https://www.regioparl.com/outer-space-transmitter-ein-kuenstlerischer-beitrag-zum-regioparl-projekt

Digitaler Launchevent Outer Space Transmitter: From Europe to Outer Space

Termin: 12. November 2020

Beginn: 18:00 Uhr

Ort: Digitalevent

Anmeldung: events@regioparl.com

Weitere Informationen: www.donau-uni.ac.at/regioparl

Rückfragen

Dr. Sarah Meyer 
Department für Europapolitik und Demokratieforschung
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)664 815 35 95
sarah.meyer@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/ded
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