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Preisverleihung: Petra Sußner (4.v.l.), Zorica Sirocic (6.v.l.) und Elisabeth Klaus (4.v.r.) © APA (OTS/Petra Spiola)
Preisverleihung: Petra Sußner (4.v.l.), Zorica Sirocic (6.v.l.) und Elisabeth Klaus (4.v.r.) © APA (OTS/Petra Spiola)

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Staatspreis für Geschlechterforschung an Ökonomin Weichselbaumer

06.11.2019

Die Ökonomin Doris Weichselbaumer (Uni Linz) ist kürzlich mit dem mit 10.000 Euro dotierten Gabriele-Possanner-Staatspreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Geschlechterforschung ausgezeichnet worden. Die Kommunikationswissenschafterin Elisabeth Klaus (Uni Salzburg) erhielt den Gabriele Possanner-Würdigungspreis für ihr Lebenswerk, zudem wurden zwei Förderpreise vergeben.

Weichselbaumer forscht etwa zu Diskriminierung am Arbeitsmarkt und verbringt dieses Semester an der Universität Berkeley (USA). Sie nahm den Preis daher nicht persönlich entgegen, hieß es in einer Aussendung des Bildungsministeriums.

Die mit je 12.000 Euro dotierten Förderpreis gingen an die Soziologin Zorica Sirocic (Universität Graz) für ihre Dissertation "Festivals and feminist politics in the post-Yugoslav territory" bzw. die Rechtswissenschafterin Petra Sußner für ihre an der Uni Wien verfasste Dissertation "Legally Queer? Grundversorgung und Asylberechtigung im Bereich von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität".

Die seit 1997 alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnungen erinnern an die erstmalige Verleihung eines akademischen Grades an eine Frau durch eine österreichische Universität: Gabriele Possanner erhielt 1897 nach nochmaliger Ablegung zahlreicher Prüfungen ihr an der Universität Zürich erworbenes Doktorat der Medizin von der Universität Wien nostrifiziert.

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