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Symposion Dürnstein widmet sich "Menschheitserbe"

01.02.2020

Die neunte Auflage des Symposion Dürnstein in der Wachau rückt das Thema "Menschheitserbe" in den Mittelpunkt. Von 5. bis 7. März suchen internationale Vortragende aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Religion und Medien im Stift in der Weltkulturerberegion Antworten auf die Frage danach, "wer entscheidet, was vergessen, was bewahrt werden soll?".

Das Veranstaltungsmotto lautet diesmal: "Erbschaften: Kultur, Natur, Identität". Im Rahmen eines Drei-Generationen-Gesprächs diskutieren zum Auftakt der ehemalige Vizekanzler Erhard Busek (ÖVP), Philippe Narval, Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach, sowie "FridaysForFuture"-Vertreterin Franziska Marhold unter dem Titel "Her mit der guten Zukunft!" Am zweiten Tag des seit 2012 bestehenden Symposions analysiert unter anderem Matthias Naske, Intendant des Wiener Konzerthauses, wie kulturelles Erbe im Spannungsfeld zwischen Pop- und Hochkultur bewahrt werden kann.

Die Gestaltung des Erbes steht am 7. März im Fokus, unter anderem analysiert Landschaftsarchitektin Maria Auböck die "Landschaft als Kulturerbe". Abschließend steht am Nachmittag unter dem Motto "Was kann Familie" eine Diskussion über die Thematik der Weitergabe auf dem Programm.

Kuratorin Ursula Baatz kam in einer Aussendung in Anspielung auf das diesjährige Motto zur Erkenntnis, dass "Erben verpflichtet": "Denn nur aus dem Wissen um das Vergangene kann das Zukünftige gedacht und (können, Anm.) schlüssige, nachhaltige Antworten gefunden werden, die vor ideologischem Missbrauch schützen."

Service: Symposion Dürnstein, 5. bis 7.3. im Stift, www.symposionduernstein.at

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