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Verstärken Medien die EU-Krise?

31.01.2019

Seit zehn Jahren eint Europa vor allem eines: der Krisenzustand. In ihrem aktuellen Hertha Firnberg-Projekt untersucht Medienexpertin Olga Eisele an der Universität Wien das Zusammenspiel von Politik und Medien im "Drahtseilakt" EU-Krisenmanagement.

Finanzkrise, EU-Mitgliedsstaaten verletzen die Rechtsstaatlichkeitsprinzipien und knapp 52 Prozent der britischen Bevölkerung stimmten im Juni 2016 für den Brexit. Die EU steckt in der Krise - und das seit mehreren Jahren. Wie Konflikte seitens der Politik kommuniziert werden und welchen Anteil die Medien am anhaltenden Krisenimage der EU haben, untersucht Kommunikationswissenschafterin Olga Eisele in ihrem aktuellen Hertha Firnberg-Projekt "Drahtseilakt EU-Krisenmanagement".

"Konkret geht es darum, wie die Exekutiven Krisenmanagement betreiben und wie dieses in den Medien bewertet wird", erklärt Eisele. Für ihre Untersuchung zieht die Forscherin vier Länder heran - Irland, Großbritannien, Deutschland und Österreich. "Diese Staaten haben die Krisen unterschiedlich erlebt und sind anders damit umgegangen.

Die Wissenschafterin analysiert in ihrem Projekt Pressemitteilungen der staatlichen Zentralen im Zeitraum von 2009 bis 2018 sowie die Medienberichterstattung der jeweils drei größten Zeitungen des Landes - im Falle Österreichs sind das die "Kronen Zeitung", "Die Presse" und "Der Standard".

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Rückfragehinweis:
Dr. Olga Eisele
Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft
Universität Wien
1090 Wien, Währinger Straße 29
T +43-1-4277-483 83
olga.eisele@univie.ac.at
Aussender:
Paulina Parvanov, BA MA
Pressebüro der Universität Wien
Forschung und Lehre
1010 Wien, Universitätsring 1
T +43-1-4277-175 40
M +43-664-602 77-175 40
paulina.parvanov@univie.ac.at
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