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Kampf gegen Zweifler an wissenschaftlichen Fakten © APA (AFP)
Kampf gegen Zweifler an wissenschaftlichen Fakten © APA (AFP)

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Wissenschafter demonstrierten weltweit für freie Forschung

16.04.2018

Beim zweiten "March for Science" sind am 14. April in vielen Teilen der Welt Tausende Menschen für die Freiheit der Wissenschaft auf die Straße gegangen. In mehr als 230 Orten, darunter Washington, Sydney oder Frankfurt wurde demonstriert. Mit der weltweiten Aktion traten Wissenschafter für die Freiheit der Forschung und die Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse ein.

Auslöser für den ersten "March for Science" im vergangenen Jahr waren wissenschaftsfeindliche Äußerungen und Maßnahmen der Regierung von Donald Trump in den USA. Der US-Präsident hatte unter anderem die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet und starke Kürzungen für Forschungseinrichtungen angekündigt. Damals gingen weltweit 1,3 Millionen Menschen auf die Straße.

Jetzt versammelten sich in Washington Tausende mit Slogans wie "Science not Silence" (Wissenschaft statt Schweigen) und "Facts Matter" (Fakten sind wichtig). Über die genaue Zahl machten Polizei und Veranstalter zunächst keine Angaben. "Wir werden nicht schweigen", sagte die Ärztin und Aktivistin Leana Wen, Gesundheitsbeauftragte der Stadt Baltimore, bei der Kundgebung. Der Kampf gegen Leugner des Klimawandels und Zweifler an wissenschaftlichen Fakten gehe weiter.

Geringe Beteiligung in Deutschland, Tanzen in Wien

In Deutschland fiel die Beteiligung teilweise allerdings geringer aus als erwartet. In Köln und Münster beteiligten sich insgesamt mehr als 1.000 Demonstranten. Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar rief ihnen in Köln zu: "Bekämpft die Angst mit den Fakten." In Frankfurt am Main beteiligten sich nach Polizeiangaben etwa 500 Menschen. Die Veranstalter sprachen von rund 700. Erwartet worden waren 2.000.

In Wien hatte das Team des "Science March Vienna" gemeinsam mit der Universität Wien als Teil des "March for Science" den "Dance for Science" organisiert. Rund 400 Personen tanzten am Freitagabend am Uni-Campus im Alten AKH für die Wissenschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Langen Nacht der Forschung statt, an der österreichweit 228.000 Menschen teilnahmen und dabei hinter die Kulissen wissenschaftlicher Arbeit blicken konnten.

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