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Wissenschaftsbücher des Jahres gekürt

29.01.2018

Ausländische Autoren dominierten heuer die Wahl zum "Wissenschaftsbuch des Jahres": Die Leser kürten den deutschen Historiker Frank Trentmann ("Herrschaft der Dinge"), seinen Landsmann Martin Grunwald ("Homo hapticus") sowie die Italienerinnen Elena Favilli/Francesca Cavallo ("Good Night Stories for Rebel Girls"). Die heimische Fahne hielt Florian Aigner ("Der Zufall, das Universum und du") hoch.

Nachdem eine Fachjury in vier Kategorien jeweils fünf Bücher nominiert hatte, konnte in den vergangenen Wochen das Publikum über seine Wissenschaftsbuch-Favoriten abstimmen. Insgesamt wurden rund 13.000 Stimmen abgegeben, teilte das Wissenschaftsministerium in einer Aussendung mit.

Zufall und Konsum

Aigner siegte mit seinem Buch (Brandstätter Verlag) über den tatsächlichen und vermeintlichen Zufall und seine Rolle in unserem Leben in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik. Trentmann entschied mit seiner Geschichte des Konsums vom 15. Jahrhundert bis heute (DVA Verlag) die Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft für sich. Grunwald war mit seiner Erklärung der anthropologischen, sozialen und psychischen Bedeutung des Tastsinns (Droemer) im Bereich Medizin/Biologie erfolgreich. In der Kategorie "Junior-Wissen" setzten sich Favilli und Cavallo mit der Vorstellung von einhundert Frauen von der Antike bis heute durch (Hanser).

Die seit 2007 durchgeführte Wahl zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" ist eine Aktion des Wissenschaftsministeriums mit dem Verlag Buchkultur. Mit der Initiative soll der Stellenwert des wissenschaftlichen Sachbuches deutlich gemacht werden.

Service: www.wissenschaftsbuch.at

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