Kultur & Gesellschaft

Kooperationsmeldung

Wissenschaftsdiplomatie im Zeichen von COVID-19 - Scheitern oder Chance

23.04.2020

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem ZSI

Das S4D4C-Projekt unterstützt die aktuelle und zukünftige europäische Wissenschaftsdiplomatie zum Nutzen für die außenpolitischen Ziele der EU und insbesondere der Entwicklung von Lösungen für globale Herausforderungen. Es wird im Rahmen von Horizont 2020 finanziert, vom ZSI koordiniert und läuft noch bis Ende 2020.

Im Kontext der aktuellen COVID-19-Krise ist die Frage, wie internationale Wissenschaftsanstrengungen koordiniert werden sollten und welche Rolle die Europäische Union mit ihren Forschungs- und Innovationskapazitäten bei dieser Koordinierung spielt, dringender denn je. Zahlreiche Beiträge in so unterschiedlichen Publikationen wie Foreign Affairs, Project Syndicate, New York Times, CNN, NATURE setzen sich damit auseinander.

Der doppelte Ansatz von S4D4C, nämlich einerseits die Vorteile der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie andererseits eine kritische Haltung bei der Beobachtung der tatsächlichen (suboptimalen) Nutzung der Wissenschaftsdiplomatie durch nationale sowie supranationalen Regierungen gleichermaßen hervorzuheben, hat Beachtung gefunden. S4D4C hat eine Ad-hoc-Task Force eingerichtet, die Informationen über die Aspekte der Wissenschaftsdiplomatie von COVID-19 untersucht und austauscht. Finden Sie dazu hier einen "Open Lab Notebook" -Eintrag von Elke Dall (S4D4C-Koordinatorin, ZSI), der die S4D4C-Aktionen und Meinungen in Bezug auf COVID-19 und Wissenschaftsdiplomatie widerspiegelt.

In zwei kürzlich von SciTech DiploHub, dem Zentrum für Wissenschafts- und Technologiediplomatie in Barcelona, organisierten Webinaren teilten S4D4C-Forscher (Lorenzo Melchor, FECYT und Ivo Slosarcik, Charles University) ihr Fachwissen darüber, wie Wissenschaftsdiplomatie zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie eingesetzt werden kann. Weitere kritische Beiträge finden Sie in der SciTech DiploHub-Webinar-Reihe hier und hier. Ein von FORBES (29. März) veröffentlichter Artikel mit einem Verweis auf das S4D4C-Forscherteam ist hier zu finden.

Quelle: ZSI

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