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Coronavirus - Ärztekammer fordert Tragen von Masken in Ordinationen

30.03.2020

Die von der Regierung am Montag verkündeten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wird von der Ärztekammer begrüßt. Sie fordert jedoch, dass das Tragen von Schutzmasken, das ab Mittwoch in Supermärkten vorgesehen ist, auch für Arztordinationen festgeschrieben werden muss.

Zwar habe das Infektionsrisiko in Praxen durch den Appell, diese nur in dringenden Fällen aufzusuchen, bereits reduziert werden können. Ein Restrisiko lässt sich aber nicht gänzlich ausschließen. "Das Tragen von Masken schützt nicht vor einer Ansteckung, verhindert aber das Anstecken anderer Personen. Wenn nun aber alle in einer Ordination anwesenden Personen eine Maske verwenden, ist ein optimaler Schutz für alle gesichert", forderte Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Er sieht nunmehr auch alle Verantwortlichen in der Pflicht, "für eine ausreichende Anzahl von Schutzmasken zu sorgen", betonte er in einer Aussendung.

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