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Fake-News im Bereich Gesundheit erkennen und entkräften

10.01.2020

Im Mittelpunkt des 6. Europäischen Forums für evidenzbasierte Prävention (EUFEP) auf der Burg Perchtoldsdorf in Niederösterreich steht die Frage, wie man unrichtige Informationen bzw. Fake News in den Medien erkennt. Internationale Vortragende beleuchten die Thematik Gesundheitsinformation aus verschiedenen Blickwinkeln. Zusätzlich werden eine Podiumsdiskussion zum Thema Fake News als Gesundheitsgefahr und ein Workshop für JournalistInnen stattfinden.

Rund 58 Prozent der Deutschen hielten laut Statista im Jahr 2019 die Berichterstattung der Medien für glaubwürdig, während 33 Prozent diese für nicht vertrauenswürdig hielten. Doch gerade im Gesundheitsbereich wird die Berichterstattung oft verfälscht. Eine Studie von MMag. Bernd Kerschner (Donau-Universität Krems) zeigte, dass in 59,9 Prozent der Medienbeiträge die Studienlage zu medizinischen Fragestellungen stark über- bzw. untertrieben wird.

Daher beschäftigt sich der 6. EUFEP Kongress 2020 mit dem Thema "(Un)seriöse Gesundheitsinformationen: erkennen, verstehen, entscheiden". Dabei werden am 16. Jänner 2020 die Themengebiete Fake News als Gesundheitsgefahr, Schädliche Gesundheitsinformationen erkennen und entkräften, Best Practice – Gute Gesundheitsinformation und Fake News in der Allgemeinmedizin behandelt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Internationale ExpertInnen wie Dr. Riko Muranaka (Universität Kyoto sowie Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin) sprechen unter anderem darüber, wie Falschmeldungen die HPV-Impfrate in Japan von 70 Prozent auf ein Prozent fallen ließen. Philipp Schmid, MSc (Universität Erfurt) erklärt, wie sich Medizinmythen entkräften lassen. MMag. Bernd Kerschner und Dr. Klaus Koch (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) stellen vertrauenswürdige Plattformen für Gesundheitsinformationen vor. Dr. Nicole Posch, MPH (Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung) präsentiert die Evi-Box, eine Sammlung vertrauenswürdiger Gesundheitsinformationen für die Hausarztpraxis.

Zusätzlich wird ein Workshop für JournalistInnen von MMag. Bernd Kerschner (Donau-Universität Krems) angeboten. Dabei erklärt der Projektleiter von Medizin Transparent, woran man vertrauenswürdige Presseaussendungen zu Gesundheitsthemen erkennt.

Zum EUFEP-Kongress

Das Europäische Forum für evidenzbasierte Prävention (EUFEP) ist eine internationale Plattform über Best Practices bei evidenzbasierten Präventionsprogrammen. Der Kongress wird von der Donau-Universität Krems und dem niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) veranstaltet. Zusätzlich wird der Kongress von der Initiative "Tut gut", dem Land Niederösterreich, Cochrane Österreich und der Landes-Kliniken-Holding unterstützt.

6. EUFEP-Kongress

(Un)seriöse Gesundheitsinformationen: erkennen, verstehen, entscheiden

Termin: 16. Jänner 2020 Zeit: 09:00 – 17:15 Uhr Ort: Burg Perchtoldsdorf, Niederösterreich

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.eufep.at

Zum Programm

Rückfragehinweis:
Dr. Angela Kaminski-Hartenthaler
Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation
Donau-Universität Krems
Tel. +43 (0)2732 893-2912
angela.kaminski@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/ebm

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/795/aom

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