Medizin & Biotech

(v.l.n.r.): Helmut Miernicki, Petra Bohuslav, Klaus Schneeberger und Robert Zeillinger © Gerald Tschank Schulbild GmbH
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Technopol Wiener Neustadt: Hotspot für Medizintechnik

22.11.2019

Die medizinische Versorgung hat dank technologischer Innovationen enorme Fortschritte gemacht. Maßgeblich für zukunftsweisende Entwicklungen in der Medizintechnik ist die Zusammenarbeit von Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten, wie sie am Technopol Wiener Neustadt gang und gäbe ist. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Schneeberger präsentierten heute bei einer Pressekonferenz eine Erfolgs- und Leistungsbilanz zum Medizintechnik-Hotspot Wiener Neustadt. "Am Technopol-Standort Wiener Neustadt ist ein Ökosystem aus Forschung, Ausbildung und Wirtschaft entstanden, das Neugründungen forciert und wesentlich zur Steigerung der regionale Wertschöpfung beiträgt", sind sich die Verantwortlichen einig.

Seit rund 15 Jahren wird das Technologiefeld Medizintechnik am Technopol Wiener Neustadt bearbeitet und mittlerweile sind Medizintechnologie-Entwicklungen und Know-how aus Wiener Neustadt weltweit gefragt. "Insgesamt arbeiten am Standort neun Einrichtungen aus Forschung, Wirtschaft und akademischer Bildung mit über 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesem Themenfeld. Der Gesundheitsbereich an der FH Wiener Neustadt verzeichnet rund 600 Studentinnen und Studenten. Wiener Neustadt ist also ein Innovation Hub im Bereich Medizintechnik. Hier werden bahnbrechende Entwicklungen vorangetrieben, die allen Menschen zugutekommen", so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Geforscht wird am Technopol-Standort Wiener Neustadt unter anderem an biologisch abbaubaren Implantaten, innovativen Bluttests, funktionalen anatomischen Modellen aus dem 3-Drucker, einer neuartigen Pulswellenanalyse, die bei Herz-Kreislauferkrankungen Einsatz findet und auch auf der Raumsonde ISS zum Einsatz kommt. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Schneeberger: "Es ist immer wieder beeindruckend, auf welchem hohem Niveau bei uns in Niederösterreich geforscht wird. Gleichzeitig zeigen diese Beispiele aber auch, welche außerordentliche Entwicklung ein Standort nehmen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir haben für die Stadt und die Menschen schon viel erreicht, aber so, wie in der Wissenschaft immer wieder Neuland betreten wird, haben auch wir für Wiener Neustadt und die gesamte Region noch viel vor und werden den erfolgreichen Weg konsequent weitergehen."

Stellvertretend für alle F&E-Unternehmen am Technopol-Standort Wiener Neustadt präsentierte Univ.-Prof. Robert Zeillinger, Gründer der ONCOLAB Diagnostics GmbH, seine Arbeit. Das Unternehmen hat sich im Sommer 2019 im TFZ Wiener Neustadt angesiedelt. Auf einer Fläche von rund 320 m2 arbeitet ein Team von acht Personen daran, patentierte wissenschaftliche Erkenntnisse in Produkte umzusetzen, die eine bessere Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen ermöglichen werden. "Wir haben uns für den Standortort in Wiener Neustadt entschieden, weil hier bereits ein Schwerpunkt Medizintechnik entstanden ist, von dem wir uns synergistische Effekte erhoffen. Eine Forschungskooperation mit dem MedAustron konnte bereits vereinbart werden", so Univ.-Prof. Robert Zeillinger.

Insgesamt gibt es in Niederösterreich vier Technopolstandorte - Krems, Tulln, Wieselburg und Wiener Neustadt. Umgesetzt wird das Technopolprogramm von ecoplus. "Das Ziel ist es, Niederösterreich als innovativen Hightech-Standort in Europa auszubauen. Es freut uns sehr, dass wir mit den Technopolstandorten unseren Beitrag zu dieser zukunftsweisenden Entwicklung beitragen können", erklärte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Rückfragehinweis:
Andreas Csar
ecoplus Pressesprecher
+43 664 60119616
a.csar@ecoplus.at
Markus Burgstaller
Büro LR Petra Bohuslav
02742/9005-12253
markus.burgstaller@noel.gv.at
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