Medizin & Biotech

Partnermeldung

Zukunftslösungen für das Thema Demenz

04.10.2019

Die Erste Kremser Demenzkonferenz befasst sich mit der rechtzeitigen Erkennung von Demenz. Keynotes, freie Vorträge, Poster-Präsentationen, Workshops und Diskussionsrunden bilden ein umfassendes Programm. Themen wie Methoden der Früherkennung, Bewusstseinsbildung, Prävention, AAL-Technologielösungen und die Langzeitpflege in Europa stehen im Fokus.

Aktuelle Schätzungen der World Health Organization (WHO) zeigen, dass etwa zehn Millionen Menschen in Europa unter Demenz leiden. Laut Prognosen wird sich der Zahl der Betroffenen bis 2030 verdoppeln. Das bedeutet, dass in naher Zukunft jede Familie in Österreich direkt oder indirekt von Demenz betroffen sein wird. Daher wird es umso wichtiger, sich mit der Krankheit und den Behandlungs- und Entlastungsmethoden auseinanderzusetzen.

Das Department für klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Michael Brainin, beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Demenz. Univ.-Prof. Dr. Stefanie R. Auer, Leiterin des Demenzzentrums, organisiert die Erste Kremser Demenzkonferenz vom 5. bis 7. November 2019 gemeinsam mit Marc Wortman, vormals Geschäftsführer von Alzheimer"s Disease International (ADI).

Vielfältiges Programm

Sechs Keynote Speaker stehen am Programm. Unter anderem spricht Dr. Barry Reisberg, MD, Psychiater und Professor an der New York Universität, über die Bedeutung der frühen Demenzsymptome. Dr. Bruno Dubois, Professor für Neurologie am Universitätskrankenhaus Salpêtrière, Sorbonne Universität in Paris, referiert über die rechtzeitige Erkennung von Alzheimer und Debby Gerritsen, PhD, Professorin an der Radboud Universität in den Niederlanden, präsentiert Konzepte zur gesellschaftlichen Stärkung von Menschen mit Demenz.

Zudem behandeln verschiedene Workshops mit hochkarätigen Vortragenden die Themen Bewusstseinsbildung, Ausbildung, AAL-Technologien, Diagnose, die Rolle des Lebensstils und des psychosozialen Managements.

Informationsstände für Angehörige und Betroffene

Angehörige und Interessierte sind ebenfalls am Kongress willkommen. Informationsstände der MAS Alzheimerhilfe, der Caritas St. Pölten der Kremser Selbsthilfegruppe für An- und Zugehörige stehen für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Vernetzung von Informationen herstellen

"Die Demenz-Diagnose-Rate in Österreich ist derzeit noch sehr niedrig und liegt bei 20 bis 30 Prozent. Das bedeutet, dass der Großteil der betroffenen Menschen und deren Familien nicht die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Bewusstseinsbildung und Wissen ist nun dringend nötig. Diese Konferenz verbindet Personen aus Medizin, Pflege und anderen Disziplinen sowie betroffene Menschen und bietet eine Plattform zur Vernetzung zwischen Ost- und West-Europa um voneinander zu lernen. Wir wollen eine Plattform sein, auf der mögliche Zukunftslösungen diskutiert werden", erklärt die Veranstaltungsorganisatorin und Demenzexpertin Stefanie Auer.

First Krems Dementia Conference: Timely Detection of Dementia

Termin: 5. bis 7. November 2019 Ort: Donau-Universität Krems

Weitere Informationen über Anmeldung und Programm unter: https://www.donau-uni.ac.at/dementia-conference

Rückfragehinweis:
   Bettina Überraker-Denk, MA
   Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin 
   Donau-Universität Krems
   Tel. +43 (0)2732 893-2814
   bettina.ueberraker-denk@donau-uni.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/795/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

STICHWÖRTER
Forschung  | Wissenschaft  | Medizin  | Krankheiten  | Demenz  |
Weitere Meldungen aus Medizin & Biotech
APA
Partnermeldung