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Helle Nächte

14.06.2019

Die Nächte werden durch künstliches Licht immer heller. Durchschnittlich sind am Nachthimmel nur noch zehn Prozent der Sterne zu sehen. Um dieser Lichtverschmutzung entgegenzuwirken, errichtet Oberösterreich Dunkelheitsreservate, unter fachlicher Expertise des Instituts für Astrophysik der Universität Wien.

Wann haben Sie das letzte Mal die Milchstraße mit freiem Auge gesehen? Tatsächlich ist das in Österreich nur mehr in weiter Entfernung von Städten und auf den Bergen möglich. Die Lichtverschmutzung - d.h. eine Aufhellung des Nachthimmels durch künstliches Licht - nimmt kontinuierlich zu, global gesehen sind es 2,2 Prozent jährlich.

Mit der Zertifizierung von sogenannten Nachtlandschaftsschutzgebieten (International Dark Sky Places) möchte man diesem Trend entgegenwirken, der schädlich für Mensch und Umwelt ist - so ist z.B. bekannt, dass Lichtverschmutzung mitverantwortlich für das weltweit zu beobachtende Insektensterben ist.

"Bei etwa 22 Magnituden ist die Himmelsqualität gut, d.h. sie entspricht einer natürlichen Helligkeit bzw. Dunkelheit", sagt Stefan Wallner vom Institut für Astrophysik der Universität Wien: "Für Wien haben wir bei uns am Institut für Astrophysik, das ja am Stadtrand im 18. Bezirk liegt, 18,5 Magnituden gemessen. Das ist schon heftig. Der Himmel über Wien ist damit 25 Mal heller als etwa im Naturpark Attersee-Traunsee mit 22 Magnituden."

Lesen Sie mehr in uni:view, dem Online-Magazin der Universität Wien

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