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Waldelefanten gehören mit "nur" 2,4 Metern zur kleinsten Elefantenart © APA (AFP)
Waldelefanten gehören mit "nur" 2,4 Metern zur kleinsten Elefantenart © APA (AFP)

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Immer weniger Waldelefanten in der Elfenbeinküste

15.10.2020

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Waldelefanten in den Schutzgebieten der Elfenbeinküste dramatisch zurückgegangen. Das berichten Forschende mit Beteiligung des Schweizer Zentrums für wissenschaftliche Forschung in Cote d'Ivoire (CSRS) im Fachmagazin "Plos One".

Demnach brach die Population der Dickhäuter um 86 Prozent ein - von 1.611 Individuen im Jahr 1994 auf aktuell 225. Die Forscher analysierten Dungzählungen, Aufzeichnungen von Menschen-Elefanten-Konflikten, Medienberichte und Befragungsdaten aus den Jahren 2011 bis 2017.

Hälfte der Schutzgebiete in Farmen umgewandelt

Nur in vier der 25 untersuchten Schutzgebieten fanden sie noch Hinweise auf Waldelefanten. Mehr als die Hälfte der Schutzgebiete waren vollständig in Farmen und Siedlungen umgewandelt.

Waldelefanten mit ihren auffallend großen und runden Ohren sind die kleineren Verwandten der Savannenelefanten. Sie gehören mit 2,4 Metern zur kleinsten Elefantenart und leben in den Regenwäldern Zentral- und Westafrikas.

Um die verbleibenden Waldelefantenpopulationen zu erhalten, sind laut den Autoren massive Erhaltungsmaßnahmen, einschließlich Strafverfolgung und Ranger-Patrouillen, erforderlich. Die seltenen Dickhäuter zu schützen ist gerade auch deshalb so wichtig, weil sie eine der sich am langsamsten fortpflanzenden Spezies sind.

Service: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0232993

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