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Univ.-Prof. Gerhard Larcher © Privat
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Unwahrscheinliche 4 Mio. Euro für Wahrscheinlichkeitsrechnung

20.12.2017

Der wahrscheinlich spannendste Bereich der Mathematik ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ein entsprechendes Projekt der JKU und anderer Forschungseinrichtungen wurde nun verlängert - und erhält eine FWF-Förderung über 4 Millionen Euro. Und das ist nicht wahrscheinlich, sondern sicher.

Quasi-Monte Carlo-Methoden klingen ein bisschen nach Glücksspiel, sind aber reine Wissenschaft. Am Institut für Finanzmathematik und Angewandte Zahlentheorie forschen Univ.-Prof. Gerhard Larcher und sein Team mit diesen Methoden an mathematischen Simulationen. So können komplexe Vorgänge in Physik, Technik und Medizin analysiert und Ergebnisse vorhergesagt werden.

Auch in der Wirtschaft und in der Finanzmathematik kommen Quasi-Monte-Carlo-Methoden zum Einsatz. "Gerade in diesem Bereich wurden unsere Verfahren vier Jahre lang erfolgreich getestet", so Larcher. Rund 200 Publikationen waren die Folge - und überzeugten den Wissenschaftsfonds FWF. Die Laufzeit wurde verlängert; vier Millionen Euro fließen in insgesamt 11 Teilprojekte. Davon laufen 5 an der JKU, eines am RICAM und 5 weitere an anderen Universitäten.

"Wir können nun die Theorie der Quasi-Monte Carlo-Methoden wesentlich weiter entwickeln und hoffentlich einige der großen theoretischen Probleme lösen", freut sich Larcher aufs Tüfteln.

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