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"1000-Ideen-Programm": FWF will aus mutigen Ideen Erfolge machen

13.11.2019

Der Wissenschaftsfonds FWF will "aus besonders mutigen Ideen wissenschaftliche Erfolge machen". So formuliert FWF-Chef Klement Tockner das Ziel des neuen "1000-Ideen-Programms". Von 14. November bis Mitte Jänner können Wissenschafter "gänzlich neue, mutige oder besonders originelle Forschungsideen" einreichen. Insgesamt stehen dafür rund drei Mio. Euro zur Verfügung.

Die geförderten Projekte "sollen das Potenzial aufweisen, bestehende Forschungsbereiche zu transformieren und/oder etablierte Paradigmen in Wissenschaft und Forschung grundlegend infrage zu stellen", heißt es in einer Aussendung des FWF. Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses sei dabei zunächst von untergeordneter Bedeutung, "der 'Mut zum Scheitern' ist Bestandteil des Programms".

Projekte aus allen Wissenschaftsdisziplinen werden mit maximal 150.000 Euro gefördert. Gedacht ist das als "Anschubfinanzierung für mutige, neuartige Forschungsideen in einem frühen Stadium", also bevor sie vollständig entwickelt sind und dann gute Chancen haben, im Rahmen bestehender Programme gefördert zu werden.

Die Anträge werden von einer Jury anonymisiert begutachtet, übliche Bewertungskriterien wie Publikationserfolg oder Reputation werden also nicht berücksichtigt. Der FWF plant weitere Ausschreibungen des Programms in den Jahren 2020 und 2021.

Service: https://www.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/fwf-programme/1000-ideen-programm/

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