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Alpbach: TU Austria macht Cybersecurity zum Thema

23.08.2019

Wir wollen frei und ungehindert Daten austauschen können, wir wollen die neuen Chancen vom "Internet of Things" und der "Industrie 4.0" nutzen – aber gleichzeitig wollen wir Privatsphäre und Datenschutz. Wie sich all diese Bedürfnisse in Zukunft miteinander verbinden lassen, wird am 23. August 2019 bei den Alpbacher Technologiegesprächen diskutiert. Die TU Austria, ein Verein, zu dem sich die TU Wien, die TU Graz und die Montanuniversität Leoben zusammengeschlossen haben, veranstaltet eine hochrangig besetzte Breakout Session und einen Workshop. Es geht dabei um viele unterschiedlichen Aspekte, die für Cybersecurity eine wesentliche Rolle spielen – von Kryptographie bis Softwaredesign, von juristischen Fragen bis zur Ethik.

Gestalten statt reagieren

Den turnusmäßigen Vorsitz von TU Austria hat derzeit die TU Wien, die daher die Breakout Session in Alpbach gestaltet hat. "Cybersecurity betrifft heutzutage praktische Alle: ob bei der Nutzung von E-Mail und Webbrowser privat oder beruflich, oder beispielsweise im "Internet of Things" sowie bei vernetzten Produktionsprozessen in Industrie 4.0 - von den zukünftigen Herausforderungen autonomer Systeme einmal abgesehen", sagt Prof. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung und Innovation der TU Wien. "Gerade auf diesen Gebieten ist die TU Austria in Forschungsschwerpunkten zu Cybersecurity, digitaler Produktion sowie Artificial Intelligence und Machine Learning international ausgewiesen."

Anhand mehrerer "Use Cases" werden bei der Breakout Session in Alpbach verschiedene Lösungsmöglichkeiten präsentiert und diskutiert. Es geht dabei um österreichische Initiativen zur Verbesserung der Sicherheit – etwa bei sicherheitskritischen Technologien in Kraftwerken oder Fabriksanlagen, aber auch um die Bedeutung des menschlichen Faktors: Die besten Sicherheitsideen nützen nichts, wenn sie aus Mangel an Problembewusstsein oder technischem Verständnis nicht angewendet werden.

Chair der Breakout Session ist der IT-Sicherheitsexperte Prof. Edgar Weippl (TU Wien/SBA Research GmbH), koordiniert wird die Veranlstaltung von Dr. Elisabeth Schludermann (Forschungs- und Transfersupport, TU Wien). Im Anschluss an die Breakout Session findet ein Hands-on-Workshop statt, in dem die Frage diskutiert wird: "What structures and support are needed in Austria to conduct ethical security research?"

Cybersecurity, Privacy, Ethics – Opportunities and Threats for a Digital Society

Breakout Session, Technologiegespräche Europäisches Forum Alpbach (in englischer Sprache)

23.08.2019, 13:15-17:30, Hauptschule

Edgar Weippl Research Director, SBA Research gGmbH; Associate Professor, Institute of Information Systems Engineering, TU Wien, Vienna

Dominik Engel Research Director, Center for Secure Energy Informatics, Salzburg University of Applied Sciences, Salzburg

Katharina Krombholz FacultyTenure Track, Head of Usable Security Research Group, CISPA-Helmholtz Center for Information Security, Saarbrücken

Michele Loi Postdoctoral Researcher, Project Coordinator CANVAS-Project, Institute of Biomedical Ethics and History of Medicine, University of Zurich, Zurich

Matteo Maffei Professor, Research Unit of Security and Privacy, TU Wien, Vienna

Stefan Mangard Professor, Institute of Applied Information Processing and Communications, Graz University Of Technology, Graz

Joe Pichlmayr Chief Executive Officer, IKARUS Security Software GmbH, Vienna; Evangelist, Austria IT Security Hub, St. Pölten

Marjo Rauhala Research Ethics Coordinator, TU Wien, Vienna

Koordination: Elisabeth Schludermann Research and Transfer Support Office, TU Wien, Vienna

Detailinformation: https://bit.ly/2KvP2B0

Rückfragehinweis:
   Dr. Elisabeth Schludermann
   Forschungs-, Technologie- und Innovationssupport
   Technische Universität Wien
   T: +43-1-58801-41534
   elisabeth.schludermann@tuwien.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/15144/aom

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