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Der Award wurde heuer zum ersten Mal verliehen © Anton Paar
Der Award wurde heuer zum ersten Mal verliehen © Anton Paar

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Anton Paar Forschungspreis ging an zwei Österreicher

08.02.2019

Für ihr Projekt zur Messung von Gasen in niedrigster Konzentration wurden Johannes Waclawek und Bernhard Lendl von der Technischen Universität (TU) Wien am 7. Februar mit dem österreichischen Anton Paar Forschungspreis ausgezeichnet. Das Preisgeld von 20.000 Euro wird zwischen ihnen und einer Forschungsgruppe aus Finnland aufgeteilt.

Mit ihrer Methode lassen sich Änderungen des Brechungsindex, wenn das Spurengas mit einem Laserstrahl angeregt wird, messen und analysieren. "Wir sehen eine hohe Vielseitigkeit und glauben, dass man damit eine Spurengasanalyse mit viel höherer Präzision als bisher durchführen kann", erklärte Ronald Henzinger, Anton Paar Forschungsleiter und Jury-Mitglied, in einer Aussendung.

Wassertropfen als Messgerät

Das Projekt von Robin Ras und Quan Zhou von der Aalto Universität in Finnland beschäftigt sich mit der Messbarkeit der Benetzung von Oberflächen. Dabei wird ein Wassertropfen an eine Oberfläche angenähert und wieder abgezogen. Durch die Messung der auftretenden Kräfte könne man eine "Oberflächenlandkarte der Benetzbarkeit" erstellen, heißt es in der Aussendung. Die beiden Gewinnerprojekte, ausgewählt wegen Ihrer Neuartigkeit und ihrem Verwendungspotenzial in der Messtechnik, wurden bereits zur Patentierung angemeldet.

Die Anton Paar GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Graz, spezialisiert auf das Messen von Dichte, Konzentration und gelöstem Kohlendioxid. Der international ausgeschriebene Award wurde dieses Jahr zum ersten Mal verliehen, eine Ausschreibung für das nächste Jahr soll 2019 erfolgen.

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