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Verleihung des Wissenschaftspreises der Sozialen Arbeit © FH Salzburg/OGSA
Verleihung des Wissenschaftspreises der Sozialen Arbeit © FH Salzburg/OGSA

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Auszeichnung für Jobsuche-App

18.04.2019

Jasmin Seidl, Studentin der FH St. Pölten, erhielt für ihre Bachelorarbeit im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Soziale Arbeit in Salzburg den Wissenschaftspreis der Sozialen Arbeit. Seidl untersuchte zum Abschluss ihres Studiums die Entwicklung einer Web-App, die Jugendliche im beruflichen Orientierungsprozess und bei der Berufswahl unterstützen soll.

Jasmin Seidl und Tanja Hössel, Studentinnen des Bachelorstudiums Soziale Arbeit, entwickelten an der FH St. Pölten die App "BenGoo!". Sie soll Jugendlichen und ihren Bezugspersonen die Jobsuche im Internet erleichtern, indem sie gesuchte Informationen mit gezielten weiteren Links anreichert - und das auf zeitgemäße und spielerische Art. Seidl untersuchte in ihrer nun ausgezeichneten Bachelorarbeit den Prozess der App-Entwicklung.

"Die App stellt ein praxistaugliches Instrument dar, um die Jugendlichen zur eigenständigen Jobsuche zu ermächtigen und sie dabei zu unterstützen", sagt Andrea Rogy, Lehrbeauftragte im Bachelorstudium Soziale Arbeit der Fachhochschule St. Pölten. Gemeinsam mit FH-Lektorin Christina Kargl leitete sie das Bachelorprojekt "Bestandsaufnahme Ausbildungspflicht von Jugendlichen bis 18", im Rahmen dessen die Bachelorarbeit entstand.

Seidl und Hössel nehmen mit ihrer App auch am Unternehmensgründungsprogramm Creative Pre-Incubator der FH St. Pölten teil und wollen demnächst ein Start-up gründen.

International Week der Sozialen Arbeit

Vor Kurzem fand an der FH St. Pölten auch eine International Week für die Studiengänge der Sozialen Arbeit statt. Motto war "Diversity Matters - meeting the challenges of plurality and differences in/for Social Work". 57 Studierende und 15 Lektorinnen und Lektoren von zwölf europäischen Partneruniversitäten in acht Ländern nahmen daran in St. Pölten teil. Die International Week fand gleichzeitig an drei Hochschulen statt und war die 20. International University Week des SocNet98, dem European Network of Universities/Schools of Social Work.

Auf dem Programm standen neben Workshops und Diskussionen auch Exkursionen. Die Studierenden besuchten unter anderem die Männerberatung, das Jugendzentrum "Pulverturm" und die Suchtberatung der Caritas. Das an der FH St. Pölten angesiedelte Campus & City Radio St. Pölten gestaltete ein Rahmenprogramm, im Zuge dessen die Studierenden den Umgang mit Medien erproben konnten.

Internationaler Dialog

"Die International University Week zum Thema 'Diversity matters' ist ein sehr gelungenes Projekt. In Dialog zu kommen, ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig. Durch die Durchmischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Erarbeitung der Themen wurden die unterschiedlichen Perspektiven gut sichtbar", erklärt Andrea Pilgerstorfer, Internationale Koordinatorin des Departments Soziales der FH St. Pölten.

Das europäische Netzwerk von Hochschulen für Soziale Arbeit (SocNet) trägt die International University Week jährlich aus. Gastgeberinnen waren heuer neben der FH St. Pölten Hochschulen in Hasselt (Belgien) und Budweis (Tschechische Republik).

Über die Fachhochschule St. Pölten

Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden circa 3.200 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

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