Politik & Wirtschaft

Partnermeldung

"Brauchen breite Debatte über digitalen Wandel jenseits unkritischen Fortschrittsglaubens und alarmistischer Untergangsszenarien!"

07.09.2020

Ob im privaten Umfeld, in der Arbeit oder im öffentlichen Leben – alles wird digital. Der technologische Fortschritt birgt enorme Chancen, aber auch große Risiken. Welche gesellschaftlichen Herausforderungen bringt dieser Fortschritt mit sich? Welche Rolle spielen ethische Überlegungen? Was ist zu beachten, damit die digitale Revolution dem Wohl der Menschen dient?

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hat ExpertInnen aus unterschiedlichsten Bereichen, darunter Informatik, Wirtschaft, Soziologie und Philosophie, eingeladen, sich diesen Fragen zu stellen. Das daraus entstandene Buch "Digitaler Wandel und Ethik" wurde heute präsentiert und enthält 17 Beiträge von insgesamt 27 renommierten AutorInnen, darunter u.a. Sabine Köszegi (TU Wien), Julian Nida-Rümelin (Universität München), Barbara Prainsack (Universität Wien), Sarah Spiekermann (Wirtschaftsuniversität Wien), Harald Welzer (Europa-Universität Flensburg) und Katharina Zweig (TU Kaiserslautern).

"Die in diesem Sammelband enthaltenen Beiträge geben einen prägnanten Einblick in die Vielzahl der gesellschaftlichen Herausforderungen, die der digitale Wandel hervorbringt. Es braucht daher noch viel Forschung, aber auch breite Diskussionen, um die Chancen des digitalen Wandels nutzbar zu machen. Oberstes Ziel muss immer sein, dass dieser zum Wohl der Menschen eingesetzt wird und weder Rechte noch Würde des Einzelnen verletzt werden", so Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger anlässlich der Buchpräsentation.

Mit der heute präsentierten Publikation "Digitaler Wandel und Ethik" hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung an die im August 2019 im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche veröffentlichte gleichnamige Broschüre angeschlossen, mit welcher der dringend notwendige Diskurs über die Herausforderungen, Risiken und Chancen der Digitalisierung für jeden Einzelnen und die Gesellschaft angestoßen wurde.

Hg. Markus Hengstschläger / Rat für Forschung und Technologieentwicklung: Digitaler Wandel und Ethik. Ecowin Verlag bei Benevento Publishing, Salzburg – München, 2020

Rückfragehinweis:
   DI Dr. Ludovit Garzik – Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
   Tel.Nr.: 01 7131414
   E-Mail: l.garzik@rat-fte.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6216/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

STICHWÖRTER
Digitalisierung  | Wissenschaft  | Ethik  | Forschung  | Bildung  |
Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung