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Coronavirus - OP-Wartezeit und Distance-Learning Thema im oö. Landtag

14.05.2020

Der oberösterreichische Landtag hat seine Sitzung am 14. Mai einmal mehr aus Platzgründen im Ursulinenhof abgehalten. In den Anfragen ging es vor allem um Zusammenhänge mit der Coronakrise wie bei OP-Wartezeiten und Distance-Learning.

LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) sagte zu der aktuellen Wartezeit auf Operationen, dass längere Wartezeiten nicht erfreulich seien und wieder abgebaut werden müssten. Die Vorhaltung von Betten für Covid-19-Patienten sei aber notwendig gewesen, weil das Coronavirus sehr jung sei und es geringe Erkenntnisse gebe. Die Alternative wäre gewesen, einen Engpass in der Spitalsversorgung in Kauf zu nehmen. "Alles akut Notwendige wurde immer sofort operiert", betonte sie aber. Laut SPÖ habe die Wartezeit bereits vor einem Jahr bis zu 32 Wochen betragen.

Zur Zusatzfrage nach einer Gratis-Influenzaimpfung im Herbst sagte Haberlander, die mit acht bis zehn Prozent geringe Impfrate soll gesteigert werden. Der Gesundheitsminister werde "den Lead übernehmen". In Sachen Intensivbetten-Management bekannte sie sich zur Trägervielfalt in Oberösterreich und sprach von einem guten Miteinander.

Auf die Frage wann es auch in Oberösterreich wie in anderen Bundesländern eine einheitliche Kommunikations- und Officeanwendung für Schulen, Lehrkräfte und Schulkinder geben werde, betonte Haberlander die Vorteile unterschiedlicher Anbieter. Das Distance Learning funktioniere sehr gut mit Lernplattformen und in unterschiedlichen Varianten, so die Bildungslandesrätin. Das Land biete einen Rahmenvertrag, es gehe ihr aber um die Freiwilligkeit und es obliege den Schulen, welches System sie verwenden wollen.

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