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An der Studie nahmen 10.000 Wissenschafter am Anfang ihrer Karriere teil © APA (Kornberger)
An der Studie nahmen 10.000 Wissenschafter am Anfang ihrer Karriere teil © APA (Kornberger)

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Deutschsprachige Länder für Nachwuchsforscher attraktiv

25.11.2019

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind für Nachwuchsforscher durchaus attraktiv. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschafts- und Forschungsnetzwerks ResearchGate. Bei der Frage nach den interessantesten Regionen für einen beruflichen Wechsel belegte Nordamerika mit 65 Prozent Platz eins, die DACH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz, Anm.) kamen mit 64 Prozent auf Platz zwei.

An der Studie nahmen im September 2019 rund 10.000 Wissenschafter und Forscher vor allem am Anfang ihrer Karriere teil. Ein knappes Drittel davon waren PhD-Studenten bzw. -Kandidaten, 20 Prozent Postdocs sowie 17 Prozent Assistant bzw. Associate Professors und zehn Prozent Bachelor- bzw. Masterstudenten. Professoren waren nur mit rund sechs Prozent vertreten.

Die meisten Studienteilnehmer stammten aus Zentral -und Westeuropa (ohne Großbritannien und Irland bzw. DACH-Region, 14 Prozent), gefolgt von Indien (zwölf Prozent), Asien (ohne Mittleren Osten, China, Japan, Südkorea, Singapur) und Lateinamerika (je elf Prozent). Nordamerika, der Mittlere Osten sowie Afrika folgten mir rund neun Prozent, Osteuropa und Russland mit sieben Prozent sowie die DACH-Länder mit sechs Prozent.

Bei den beliebtesten Destinationen für diese Forscher kamen Großbritannien und Irland auf Platz drei (55 Prozent) hinter Nordamerika und den DACH-Ländern. Knapp dahinter auf Platz vier landeten das restliche Zentral- und Westeuropa (54 Prozent), gefolgt von Nordeuropa (48 Prozent) und Australien, Neuseeland bzw. Ozeanien (45 Prozent). Am unbeliebtesten sind demnach Indien (neun Prozent), Afrika sowie Asien ohne den Mittleren Osten, China, Japan, Südkorea, Singapur (je zehn Prozent).

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