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(v.l.n.r.): Armin Simma, Thorsten Tarrach, Fabian Laudenbach, Karl-Heinz Weidmann, Helmut Leopold, Robert Merz, Kathrin Plankensteiner und Ralph Hoch © APA (OTS/FH Vorarlberg/AIT)
(v.l.n.r.): Armin Simma, Thorsten Tarrach, Fabian Laudenbach, Karl-Heinz Weidmann, Helmut Leopold, Robert Merz, Kathrin Plankensteiner und Ralph Hoch © APA (OTS/FH Vorarlberg/AIT)

Partnermeldung

Digital Factory Vorarlberg an der FH Vorarlberg und AIT bündeln ihre Kompetenzen

18.09.2019

Von dieser Partnerschaft zwischen Wissenschaft mit integrierter Lernfabrik und führender Technologieforschung in der Digitalisierung profitieren sowohl die mittelständische heimische Industrie, als auch der Wettbewerbsstandort Österreich.

Die großen Herausforderungen durch umfangreiche globale Technologietrends und die parallel dazu immer kürzer werdenden Innovationszyklen erfordern heute eine enge Kooperation zwischen Ausbildung, Forschung und Industrieunternehmen, um mit dem Tempo der laufenden Marktdisruptionen Schritt halten zu können.

Um in diesen High-Tech-Segmenten einen effektiven Technologie- und Know-how Transfer vor allem für die mittelständische Industrie zu leisten und damit fortschrittliche Industrie 4.0-Anwendungen frühestmöglich real verfügbar zu machen, ist es für das AIT von grundlegender Wichtigkeit, eine enge Kooperation mit österreichischen Fachhochschulen zu leben.

"Dadurch werden einerseits die akademische und wirtschaftliche Entwicklung von digitalen Schlüsselkompetenzen forciert und andererseits komplexe Technologien frühzeitig für die heimische Wirtschaft einsetzbar", ist Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT, überzeugt. "Nur solche Leistungspartnerschaften können die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen nachhaltig sichern."

Wichtige Impulse für die Digitalisierung der Industrie

Beim Besuch einer Delegation der Digital Factory Vorarlberg an der FH Vorarlberg beim AIT in Wien wurde die strategische Kooperation zwischen Spitzenforschung und angewandter Wissenschaft fixiert. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner zeigte sich über die vereinbarte Kompetenzenverschränkung höchst erfreut und "ist sich sicher, dass sich die anvisierten Outputs dieser Exzellenzpartnerschaft positiv für die Vorarlberger Industrie auswirken werden."

Dabei wurde vereinbart, künftig gemeinsam an Technologietransferprojekten, Studentenprogrammen und der Organisation von Konferenzen zu arbeiten, um in Österreich größeres öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des digitalen Umbaus unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen sowie eine kritische Masse an international herzeigbaren Leuchtturmprojekten der industriellen Digitalisierung hervorzubringen.

Bei den Themenbereichen, die im gemeinsamen Realisierungsfokus liegen, verständigten sich die Vertragspartner auf die Adressierung von Zukunftsherausforderungen wie den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz, die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit von Computersystemen und Netzwerken, die Weiterentwicklung von Verschlüsselungstechniken sowie auf die Verarbeitung von Sensordaten in IoT-Systemen wie sie z.B. in der digitalen Fabrik, bei Car2Infrastructure-Anwendungen, bei e-Health oder auch e-Grids massenhaft zum Einsatz kommen, und auf die Anwendung neuer Funkstandards, Stichwort 5G-Netze.

Bei allen Projektzielsetzungen geht es in der strategischen Partnerschaft vorrangig um den frühestmöglichen Einsatz letztverfügbarer, innovativer Digitaltechnologien im industriellen Echteinsatz.

Beste Unterstützung für heimische Betriebe

Landeshauptmann Wallner ist mit dem raschen Anlauf der Kooperation sehr zufrieden. "Durch die Kooperation unserer Digital Factory Vorarlberg mit dem AIT können wir unsere Betriebe, die durch die enormen Herausforderungen und die komplexen Themenstellungen bei ihren Digitalisierungsbestrebungen vor großen Herausforderungen stehen, bestmöglich unterstützen."

Die wissenschaftliche und methodische Kompetenz des AIT und der praktisch ausgerichtete, transferorientierte Ansatz der Digital Factory Vorarlberg stellen eine ideale Ergänzung dar, um Digitalisierungsprojekte auf breiterer Front erfolgreich vorantreiben zu können. Die Lernfabrik an der FH Vorarlberg am Campus V in Dornbirn bietet gerade mittelständischen Unternehmen ideale Voraussetzungen, um neueste Entwicklungen aus der Forschung in praktischen Einsatzsimulationen zügig zu internationaler Marktreife weiterzuentwickeln.

Anschubwirkung für den Standort

Dem AIT ist es durch konsequente Fokussierung auf Schlüsseltechnologien der Digitalisierung gelungen, am internationalen Forschungsparkett eine führende Rolle einzunehmen. Im AIT Center for Digital Safety & Security werden Kerntechnologien für die umfassende Sicherheit unserer Daten und auch für global vernetzte Maschinen entwickelt, höchst zuverlässige Funk- und Kommunikationssysteme konzipiert und der Einsatz von KI für disruptive Produktionsprozesse technologisch designt und erprobt, um dieses Know-how der österreichischen Industrie und ihren Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

"Durch den jetzt eingeschlagenen gemeinsamen Weg mit der Digital Factory Vorarlberg können wir unseren Anspruch, den Paradigmenwechsel der heimischen Produktionsbetriebe in Richtung Industrie 4.0 in solidarischer Anstrengung zu unterstützen, optimal umsetzen", betont Helmut Leopold vom AIT. "Die hervorragende Umsetzungskompetenz der FH Vorarlberg und ihr umfangreiches Beziehungsnetzwerk mit innovativenUnternehmen gibt uns die Möglichkeit, neueste Forschungsentwicklungen und digitale Methoden in unmittelbarer und enger Zusammenarbeit mit Betrieben in Richtung ihrer Bedürfnisse feinzutunen und damit die praktische Umsetzung enorm zu beschleunigen."

Verschränkung von Industrienähe mit wissenschaftlicher Kompetenz

Die Digital Factory Vorarlberg wurde im November 2018 als sechstes Forschungszentrum an der FH Vorarlberg etabliert, um Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprozessen zu unterstützen und Nachwuchskräfte und Firmenmitarbeiter*innen für komplexere Digitalisierungsaufgaben zu qualifizieren. Nach nur 10 Monaten arbeiten an diesem Forschungszentrum bereits 19 Personen an verschiedensten Problemstellungen aus der industriellen Praxis. In 14 Projekten werden gemeinsam mit Partnerfirmen neue Methoden für die digitale Produktion entwickelt und evaluiert.

"In einem nächsten Schritt war es für uns wichtig, unsere Kompetenzen im wissenschaftlichen Bereich zu erweitern", erklärt Robert Merz, Leiter der Digital Factory Vorarlberg, über die bevorstehende Zusammenarbeit. "Das AIT ist ein idealer Partner, der uns mit seiner Technologiekompetenz und seinen fundierten Methoden für einen erfolgreichen digitalen Wandel eine große Unterstützung bei der Umsetzung unserer zahlreichen Firmenprojekte sein wird."

Vizerektor Karl-Heinz Weidmann ist davon überzeugt, dass "die enge Zusammenarbeit zweier wichtiger Kompetenzträger die Forschung und Ausbildung im Bereich der Digitalisierung an beiden Standorten nachhaltig stärken wird. Mit dieser Zusammenarbeit können wir das Profil der FH Vorarlberg als digitale Bildungsinstanz weiter schärfen, indem wir Spezialisten an unsere Hochschule holen und damit unseren Nachwuchskräften eine Spitzenausbildung auf Basis wissenschaftlich fundierter Umsetzungskompetenz anbieten können."

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Prof.(FH) DI Dr. Robert Merz
   Leiter Forschungszentrum Digital Factory Vorarlberg
   Fachhochschule Vorarlberg GmbH
   University of Applied Sciences
   CAMPUS V, Hochschulstraße 1
   6850 Dornbirn, Austria
   T +43 5572 792 3031
   
   Mag. (FH) Michael W. Mürling
   AIT Austrian Institute of Technology
   Marketing and Communications
   Center for Digital Safety & Security 
   M +43 (0)664 2351747
   michael.muerling@ait.ac.at |  www.ait.ac.at
   
   Daniel Pepl, MAS MBA
   Corporate and Marketing Communications
   AIT Austrian Institute of Technology 
   T +43 (0)50550-4040
   daniel.pepl@ait.ac.at I www.ait.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2009/aom

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