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EERADATA: faire Daten für die Energiewende

14.05.2020

Europaweit gibt es viele Vorzeigeprojekte, mit denen Forscherinnen und Forscher die Energiewende voranbringen. Das beginnt bei der effizienten Verwendung von Energie in Einfamilienhäusern und der Industrie und reicht hin bis zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energieträger und der Schaffung von Modellregionen, in denen technische Neuerungen in der Praxis erprobt und weiterentwickelt werden.

Die Energieforschung ist in Europa sehr breit angelegt und produziert große Mengen an wertvollen Daten, aus denen man sehr viel über den weiteren Weg hin zu einem nachhaltigeren Energiesystem lernen könnte. Allerdings können diese Erfahrungen nur beschränkt weitergenutzt werden, da ein harmonisierter Zugang zu den sehr unterschiedlich strukturierten und komplexen Datenbanken weitgehend fehlt. Um das enorme Potenzial dieser Daten zu heben, müssen Zugänglichkeit, Verknüpfbarkeit und Überprüfbarkeit entscheidend verbessert werden. Das AIT Austrian Institute of Technology ist Partner im EU-Projekt EERAdata, das von der Western Norway University of Applied Sciences (HVL) koordiniert wird. Gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Europäischen Energieforschungsallianz (EERA) verfolgt das AIT mit EERAdata das Ziel, Energiedatenbanken zu harmonisieren und "FAIR" zu machen: Findable, Accessible, Interoperable, und Re-usable.

Systematischer und offener Zugang zu Datenbanken

Der wachsende Grad an Komplexität durch die Integration verschiedener Arten von Daten erfordert neue, umfassende Datenkonzepte und -infrastrukturen. Transparentes Datenmanagement bildet die Grundlage für die Nutzenoptimierung nicht nur in der Forschung, sondern auch in Industrie und Gesellschaft, um nachhaltige Entwicklungspfade auszuwählen und umzusetzen: "Die Akteure im Energiesystem benötigen einen offenen und systematischen Zugang zu Datenbanken", sagt AIT-Projektleiter Manfred Paier, Scientist im Center for Innovation Systems & Policy des AIT. "Unser Ziel ist es, bestehende Datenbanken über moderne Web-Technologien zu verknüpfen, sowie Zugriffs- und Analysetools auf einer gemeinsamen Community-Plattform bereitzustellen, nicht zuletzt um die Forschung zur Transition des Energiesystems hin zu höherer Nachhaltigkeit zu unterstützen." Unter Einbindung vieler Datenbankbetreiber erarbeitet EERAdata FAIRe und offene Datenstandards, und zwar exemplarisch in den Bereichen Energieeffizienz von Gebäuden, Elektrizitätsnetze, energierelevante Werkstoffe sowie Politikstrategien und -maßnahmen.

Über das Projekt

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist der Aufbau einer kritischen Masse an Expertise für FAIRe und offene Daten im Energiebereich sowie die Erarbeitung von Empfehlungen an die Forschungsgemeinschaft und politische Entscheidungsträger. Zu diesem Zweck baut EERAdata auf zahlreiche existierende Initiativen auf und wird von der größten europäischen Energieforschungs-Community, der Europäischen Energieforschungsallianz (EERA) – mit 250 öffentlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten und in 30 Ländern –, als Projektpartner mitgetragen. Das Projekt EERAdata wird von der EU im Rahmen von H2020 (Projekt Nr. 883823) mit 1 Mio. Euro gefördert und läuft insgesamt 3 Jahre bis Februar 2023. Zwei Center des AIT sind an EERAdata beteiligt: Das Center for Innovation Systems & Policy als wichtiger Forschungspartner sowie Think Tank und Berater für österreichische und europäische politische Institutionen und das Center for Energy, das auf die Entwicklung nachhaltiger Energiesysteme spezialisiert ist, um Innovationen im Energiesektor durch gezielte Forschung und Entwicklung zu fördern.Weitere Informationen:

* Center for Innovation Systems & Policy

* Center for Energy

Rückfragehinweis:
Mag. Beatrice Fröhlich-Rath, MA
Marketing and Communications
AIT Austrian Institute of Technology
Center for Innovation Systems & Policy
M +43 664 2351806
beatrice.froehlich-rath@ait.ac.at I www.ait.ac.at

Daniel Pepl, MAS MBA
Corporate and Marketing Communications
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4040
daniel.pepl@ait.ac.at I www.ait.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2009/aom

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