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Faßmann sieht "Planungssicherheit für die weiteren Verhandlungen" © APA
Faßmann sieht "Planungssicherheit für die weiteren Verhandlungen" © APA

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EU-Gipfel - Faßmann mit Ergebnis für Bildung und Forschung zufrieden

21.07.2020

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat sich "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis der Verhandlungen über das nächste EU-Budget für den Forschungs- und Bildungsbereich gezeigt. "Das Forschungsrahmenprogramm Horizon als auch das Mobilitätsprogramm Erasmus+ sind zwei Bereiche, bei denen Österreich überproportional profitiert hat", so Faßmann. Beide Bereiche verzeichneten nun ein Plus.

Der nächstes EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 wurde im Paket mit einem Aufbaufonds für die Erholung der Europäischen Union nach der Coronakrise verhandelt. Der Minister begrüßte die Einigung der EU-Spitzen in den frühen Morgenstunden. "Dies gibt nun Planungssicherheit für die weiteren Verhandlungen", so Faßmann.

Mehr Geld durch Brexit

Laut den Informationen des Wissenschaftsministeriums soll das Erasmus+-Mobilitätsprogramm der Position des Europäischen Rates zufolge mit 21,2 Milliarden Euro ausgestattet werden und kann damit ausgebaut werden. Während der laufenden Finanzperiode seien es 14,7 Milliarden Euro gewesen. Aufgrund der Tatsache, dass Großbritannien aus der EU ausscheide, bleibe im Endeffekt auch mehr für jedes einzelne Mitgliedsland, so die Erwartung.

Ebenfalls höher dotiert als sein Vorgängerprogramm Horizon 2020 soll das zukünftige Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe werden. Das Budget sehe nun 80,9 Milliarden Euro dafür vor, 5 Milliarden Euro davon kommen aus dem Aufbaufonds "Next Generation EU", hieß es. Dies bedeute eine Steigerung von 22,5 Prozent.

Auch in anderen Programmen sei die Förderung von Forschung nun vorgesehen, teilte das Wissenschaftsministerium mit. Die Strukturfonds der EU werden demnach stärker Forschungsinfrastruktur investieren, finanzielle Unterstützung für Forschungsfragen auch von dem Programm "Digital Europe" kommen.

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