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EU-Kommission will vollständigen Innovationsrat ab 2021

18.03.2019

Die EU-Kommission kündigte die Schaffung eines voll funktionsfähigen Europäischen Innovationsrates ab 2021 an. EU-Wissenschaftskommissar Carlos Moedas erklärte, damit solle ein umfassendes Innovationssystem bereitgestellt werden, damit Europa bei strategischen Technologien wie künstliche Intelligenz, Biotechnologie und emissionsfreie Energie eine Vorreiterrolle einnehme.

Dabei müsse man sich auf die Bedürfnisse der Innovatoren konzentrieren. Diese seien es, die Arbeitsplätze schaffen, die globale Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken und den Alltag verbesserten. Die Kommission kündigte mehr als 2 Mrd. Euro an Fördermitteln für die Innovationskette für den Zeitraum 2019 und 2020 an. Dabei geht es um eine Anschubfinanzierung zur Förderung von Start-ups und KMU bei der Entwicklung und Unterstützung von Innovationen bis zu dem Punkt, an dem sie für private Investoren interessant werden.

Die Brüsseler Behörde will 15 bis 20 Innovationsführer in einen Beirat zur Überwachung des EU-Pilotprojekts berufen. Die Kommission verweist darauf, dass in Europa nur 7 Prozent der Weltbevölkerung leben. Doch würden hier 20 Prozent der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen getätigt sowie ein Drittel aller wissenschaftlichen Artikel mit hoher Qualität veröffentlicht. Europa müsse aber noch mehr tun, um diese exzellenten Voraussetzungen in Erfolge zu verwandeln und weltweit führende Unternehmen auf neuen innovationsbasierten Märkten hervorzubringen.

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