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Erste Betriebe ziehen in Bozens NOI-Techpark ein

02.04.2019

Eineinhalb Jahre nach seiner Einweihung ziehen nun auch 25 private Firmen in den NOI-Techpark in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen ein. Seit dem 1. April ist das Gebäude D1 offen, das vollständig Unternehmen vorbehalten ist. Die Firmen arbeiten auf dem selben Gelände wie Forschungseinrichtungen, Universitäten und Start-ups.

Auf einer Fläche von rund 9.000 Quadratmetern zogen 21 Unternehmer ein, weitere vier sollen in den kommenden Wochen dazukommen. Dank des Fokus auf fünf Schlüsselbranchen, die das Herzstück des Technologieparks in der Bozner Industriezone bilden - Green, Alpine, Food, Digital, Automation -, wurde der NOI Techpark von Unternehmen wie Leitner, Maccaferri und Microtec ausgewählt, um hier ihre eigenen Forschungszentren einzurichten.

"Etwas mehr als ein Jahr nach der Eröffnung erweitert der NOI Techpark bereits seine Struktur und füllt die für Büros bestimmten Flächen. Ein Zeichen dafür, dass der Technologiepark zu einem immer wichtigeren Forschungszentrum und zu einem Bezugspunkt für Unternehmen wird", betonte Ulrich Stofner, Direktor der NOI AG.

Forschung und Innovation auf zwölf Hektar

Der Technologiepark wurde auf einer Fläche errichtet, die zwölf Hektar umfasst. Es will Forschungsinstitute und universitäre Einrichtungen mit Unternehmen zusammenführen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und des Standorts zu steigern. NOI ist die Abkürzung für "Nature of Innovation", bedeutet aber auch "wir" auf Italienisch.

Im September werden die Kindertagesstätte sowie der Kindergarten in Betrieb gehen, die den Beschäftigten und Unternehmen im Park zur Verfügung stehen. 2021 wird das Institut für Biomedizin von Eurac Research in den NOI Techpark einziehen, 2022 die neue Fakultät für Ingenieurwesen der Uni Bozen. Neue Erweiterungsmodule für weitere Unternehmen sind geplant.

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