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FFG unterstützt als Nationale Kontaktstelle Antragsteller beim ERC © APA (dpa)
FFG unterstützt als Nationale Kontaktstelle Antragsteller beim ERC © APA (dpa)

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Europäischer Forschungsrat 2020 mit bisher größtem Budget

02.07.2019

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) verfügt im kommenden Jahr über sein bisher größtes Budget: 2020 wird der ERC sogenannte "Blue-Sky-Forschung", also rein von Neugier getriebene Forschung ohne unmittelbare Verwertungsperspektiven, mit insgesamt 2,2 Mrd. Euro fördern, teilte das Gremium mit. Insgesamt sollen davon rund 1.100 Spitzenforscher profitieren.

Wie in den Vorjahren ist der überwiegende Teil der Förderung (61 Prozent) für Wissenschafter im frühen bis mittleren Lebensalter vorgesehen: Dafür werden "Starting Grants" (2020 in Summe: 677 Mio. Euro) und "Consolidator Grants" (657 Mio. Euro) vergeben. Für etablierte Wissenschafter gibt es "Advanced Grants" (492 Mio. Euro), mit "Synergy Grants" (350 Mio. Euro) wird Pionierforschung von kleinen Forschergruppen gefördert. Um die Kluft zwischen Grundlagenforschung und frühen Phasen einer marktfähigen Innovation zu überbrücken vergibt der ERC zudem "Proof of Concept-Grants" (25 Mio. Euro).

Neu ist, dass Preisträger der "Starting-", "Consolidator-" und "Advanced Grants" bis zu einer Mio. Euro zusätzlich zur Deckung außergewöhnlicher Kosten beantragen können. Bisher war dies je nach Förderpreis gestaffelt. In Österreich unterstützt die Forschungsförderungsgesellschaft FFG als Nationale Kontaktstelle Antragsteller beim ERC.

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