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Europäisches Innovations-und Technologieinstitut zieht in Wiener Seestadt ein

09.12.2019

Das Europäische Innovations-und Technologieinstitut EIT eröffnet heute feierlich seine Büroräumlichkeiten in der Wiener Seestadt Aspern. Ab sofort wird im Technologiezentrum Seestadt – in unmittelbarer Nachbarschaft der Pilotfabrik der TU Wien – ein Netzwerk zur Erforschung der Zukunft der industriellen Produktion aufgebaut.

Es handelt sich dabei um ein Co-location Center (CLC) des Manufacturing Hubs des Europäischen Innovations-und Technologieinstituts. Dort soll der Frage nachgegangen werden, wie Europas produzierende Betriebe im globalen Wettbewerb bestehen und dabei sozial wie ökologisch nachhaltig agieren können. Auch die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung der Industrie auf Arbeitsplätze werden dabei beleuchtet.

"Wien erhebt den Anspruch Digitalisierungshauptstadt in Europa zu werden. Wir gehen dabei den Weg des digitalen Humanismus, das heißt wir begegnen den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung aktiv und stellen den Nutzen für die Menschen immer ins Zentrum unserer Überlegungen", erklärt der Wiener Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke, "Mit der Ansiedlung des EIT in der Seestadt Aspern haben wir einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg geschafft."

Im Dezember des Vorjahres hatte sich ein Konsortium mit österreichischen Partnern aus Wirtschaft und Forschung unter Federführung der TU Wien durchgesetzt. Wien ist einer von fünf Standorten der EIT - Manufacturing Innovation Hubs und damit Teil eines Netzwerkes aus fünfzig Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Bereich Added Value Manufacturing. Insgesamt existieren fünf derartiger Hubs, die die Zusammenarbeit in ihrer jeweiligen Region vorantreiben. Wien ist dabei die Schnittstelle zwischen den osteuropäischen Partnern und den anderen CLCs.

Untergebracht ist das CLC im Technologiezentrum der Wirtschaftsagentur Wien in der Seestadt Aspern. In den beiden Technologiezentren vor Ort sind insgesamt 34 Unternehmen bzw. Forschungsinstitute – fast alle aus dem Technologie- und Hochtechnologiebereich – eingemietet. "Unsere Vision war und ist es, in der Wiener Seestadt Aspern einen Ort für Technologie, Wissenschaft und Produktion zu schaffen, in dem den Chancen und Herausforderungen der Produktion aktiv begegnet wird. Der Erfüllung dieser Vision sind wir heute einen riesigen Schritt nähergekommen", sagt Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.

Rückfragehinweis:
Berenike Lettmayer
Mediensprecherin Stadtrat Peter Hanke
+43 1 4000 81219
berenike.lettmayer@wien.gv.at

Uschi Kainz
Kommunikation Wirtschaftsagentur Wien
+43 1 4000 86583
kainz@wirtschaftsagentur.at

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