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Forschungsfinanzierung - Für SPÖ ohne Wachstumspfad "lahm"

18.06.2020

Enttäuscht von der Regierungsvorlage zum Forschungsfinanzierungsgesetz zeigte sich SPÖ-Forschungssprecherin Sonja Hammerschmid. "Ohne einen finanziellen Wachstumspfad bleibt das Gesetz lahm", erklärte sie in einer Aussendung. Auch für die Geschäftsführung der Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist es wesentlich, "das Forschungsfinanzierungsgesetz mit einem dynamischen Budget umzusetzen".

Für Hammerschmid braucht es einen substanziellen finanziellen Steigerungspfad. Um an die Spitze der Forschungsnationen zu kommen, müsse das Forschungsbudget um zumindest fünf Prozent jährlich steigen. Mehr Geld müsse dabei in die Grundlagenforschung gehen, sei doch der Wissenschaftsfonds FWF "seit Jahren im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig, weil chronisch unterdotiert".

Die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner erachten das geplante Gesetz als "solide und planbare Basis für die Forschungsförderung". Die verbesserte Planbarkeit durch die dreijährigen Finanzierungsvereinbarungen komme sowohl Fördergebern als auch Fördernehmern zugute, zudem bringe sie mehr Effizienz, weil damit die zahlreichen Einzelbeauftragungen pro Jahr abgelöst würden. Als notwendig erachten die FFG-Chefs zudem den Ausbau der Agenturautonomie.

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