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Forschungsrats-Chef Androsch hat bereits zwei Amtszeiten hinter sich © APA (Hochmuth)
Forschungsrats-Chef Androsch hat bereits zwei Amtszeiten hinter sich © APA (Hochmuth)

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Forschungsrat führt Geschäfte interimistisch weiter

04.09.2020

Die aktuelle Amtszeit des Forschungsrats endet mit 5. September. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) haben nun sechs der acht Rats-Mitglieder gebeten, die Geschäfte fortzuführen, bis die von der Regierung geplante Neustrukturierung der Beratungsgremien im Forschungsbereich abgeschlossen ist, teilten die Ressorts mit.

Für zwei Rats-Mitglieder ist am 5. September definitiv Schluss: Forschungsrats-Chef Hannes Androsch und sein Stellvertreter Markus Hengstschläger haben bereits zwei Amtszeiten hinter sich und scheiden jedenfalls aus. Gewessler und Faßmann dankten den Forschungsräten, speziell Androsch und Hengstschläger, für ihr bisheriges Engagement. Sie hätten damit "einen wesentlichen Beitrag für die Forschungslandschaft in Österreich" geleistet.

Die anderen sechs Räte - Jakob Edler, Hermann Hauser, Sabine Herlitschka, Helga Nowotny, Sylvia Schwaag-Serger und Klara Sekanina - wurden nun von den beiden für die Bestellung der Rats-Mitglieder zuständigen Ministern ersucht zu bleiben - "um den Rat handlungsfähig zu halten und dabei auf größtmögliche Kontinuität zu setzen". Sie hätten dem bereits zugestimmt und sollen nun einen neuen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter wählen.

Die geplante Neuordnung der Beratungsgremien - neben dem Forschungsrat gibt es auch den Wissenschaftsrat - sei durch die vorzeitigen Nationalratswahlen und die Corona-Pandemie verzögert worden, die Diskussion zwischen den Koalitionspartnern noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Monaten soll ein Konzept dafür vorgestellt werden.

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