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Globale Standards in der Bewertung von Forschung

12.03.2020

Frei zugängliche Daten, reproduzierbare Methoden und wissenschaftliches Arbeiten, das über Publikationen hinausgeht – mit den "Hong Kong Principles" verständigen sich Forschende und Förderungsorganisationen aus aller Welt auf gemeinsame Prinzipien in der Bewertung von Forschung. Ziel ist es, die Vertrauenswürdigkeit der Wissenschaft weiter in den Mittelpunkt zu rücken.

Gemeinsam mit der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) hat der Wissenschaftsfonds FWF kürzlich die "Hong Kong Principles" unterzeichnet. Das Manifest wurde im Juni 2019 von den Teilnehmenden der "World Conference on Research Integrity" in Hong Kong verabschiedet. Die darin enthaltenen Prinzipien erweitern das herkömmliche Verständnis wissenschaftlicher Bewertungskriterien um Aspekte wie Verantwortungsbewusstsein, Open Science oder Engagement im Peer-Review. Ziel ist es, langfristig die Standards in der Bewertung von Forschung entlang dieser vertrauensbildenden Prinzipien zu erweitern und so die Integrität der Forschung weiter zu erhöhen.

Mit der Unterzeichnung unterstreicht der Wissenschaftsfonds FWF auch auf globaler Ebene die Bedeutung der wissenschaftlichen Integrität, die in der österreichischen Spitzenforschung seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert einnimmt. Zentrale Aspekte der "Hong Kong Principles" sind schon jetzt fester Bestandteil der Antrags- und Entscheidungsverfahren des FWF und sollen in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Link zu den "Hong Kong Principles"

Quelle: FWF

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