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Die Stiftung würdigte am 7. Oktober Schickhofers Forschungsleistungen © APA (MWP.ORG/JOHAN GUNSÉUS)
Die Stiftung würdigte am 7. Oktober Schickhofers Forschungsleistungen © APA (MWP.ORG/JOHAN GUNSÉUS)

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Grazer Holztechnologe erhielt Preis aus Hand des schwedischen Königs

10.10.2019

Aus der Hand des schwedischen Königs Carl XVI. Gustaf hat Gerhard Schickhofer, Leiter des Instituts für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz, den Marcus-Wallenberg-Preis erhalten. Der renommierte Holztechnologe erhielt die Auszeichnung dieser Tage für seine Forschung im Bereich des Brettsperrholzes, wie proHolz Steiermark mitteilte. Der Preis ist mit rund 200.000 Euro dotiert.

Brettsperrholz - auch bekannt als Cross Laminated Timber (CLT) - ist die Technologie, die hinter der weltweiten Expansion mehrstöckiger Gebäude in Holz-Massivbauweise steht. Schickhofer (geb. 1962 in Vorau) hat den stabilen und zugleich umweltfreundlichen Werkstoff von Graz aus federführend mitentwickelt. In den vergangenen 25 Jahren haben der Bauingenieur und sein Team auch in der Festlegung europäischer Normen und technischer Zulassungen zur Produktion und Verwendung in industriellen Anwendungen des Holzbaus eine wichtige Rolle gespielt.

Die schwedische Marcus Wallenberg-Stiftung würdigte am 7. Oktober seine Forschungsleistungen mit der hoch dotierten Auszeichnung, die seit 1981 für bahnbrechende wissenschaftliche Errungenschaften im Bereich der Forstwirtschaft und Holz verarbeitenden Industrie vergeben wird. Benannt ist der Preis nach dem schwedischen Industriellen Marcus Wallenberg (1899-1982).

Brettsperrholz ist wie Massivholz ein erneuerbarer und damit sehr umweltfreundlicher Baustoff. CLT besteht aus mehreren kreuzweise verklebten Massivholzbrettern von bis zu 20 Metern Länge und vier Metern Breite. Es ist extrem stabil und erdbebensicher und dabei mit modernen Fertigungstechnologien leicht zu bearbeiten, zu formen und sogar zu krümmen.

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